E-Business

Wie Sie als Händler den digitalen Wandel erfolgreich meistern

Für Pure Player ist der E-Commerce die Ausgangsbasis, um erweiterte Kommunikations- und Vertriebsstrategien umzusetzen. Stationärer Handel und Versandhandel ergänzen mit E-Commerce-Plattformen ihr Geschäftsmodell und gehen den Schritt in eine digitale Zukunft. Die E-Commerce Agentur netz98 hat 10 Tipps zusammengestellt, wie Händler den digitalen Wandel erfolgreich meistern können.

  1. Digitalisierung im Handel kein Selbstzweck: Es geht nicht nur um die Verbesserung der eigenen Prozesse und die Kostenreduktion. Eine Strategie für den digitalen Wandel muss daher von Anfang an den Kunden und dessen gesamten Customer Lifecycle in den Fokus nehmen.
  2. Strategie und Branchen-Expertise: Aus Unternehmensperspektive muss die Digitale Transformation ganzheitlich betrachtet werden. Sie ist naturgemäß aber stark IT-getrieben. Suchen Sie sich daher Beratungs- und Umsetzungspartner, die nicht nur die Technologie beherrschen, sondern auch strategisch denken und Fachprozesse verstehen.
  3. Zukunftsfähigkeit: Niemand weiß heute schon, wohin die Reise morgen gehen wird. Investitionen in digitale Lösungen wie E-Commerce-Systeme haben aber eine langfristige Perspektive. Daher benötigen Sie eine technologische Basis, die offen und flexibel ist und mit Ihren Anforderungen skaliert.
  4. Modularer Aufbau: Die E-Commerce-Lösung als Kern eines digitalen Vertriebs sollte daher als ein Framework aufgebaut sein und so prinzipiell jeder Customizing-Anforderung einfach nachkommen können. Modularität und Flexibilität sind Pflicht.
  5. Klare Prozesse und Workflows: Neben der Flexibilität des Systems ist auch eine hohe Flexibilität bei Prozessen und Workflows nötig, um sich Veränderungen schnell anzupassen. Achten Sie daher auf wirklich schlanke Abläufe, die nichts weniger tun als aktuellen Aufgabenstellungen zu entsprechen – aber auch nicht mehr.
  6. Kostenfaktoren: Wirtschaftlichkeit ist aufgrund der langfristigen Perspektiven und des volatilen Markts entscheidend. Investitionshöhe und Total-Cost-of-Ownership greifen bei der Bewertung aber zu kurz. Für eine attraktive Gesamtlösung muss auch das Potenzial für weitere Prozessoptimierungen abseits des reinen Onlineverkaufs bedacht werden, etwa hinsichtlich administrativer Aufwände, Entlastung des Helpdesks oder Automatisierung des Fulfillments.
  7. Kundenservices: Die Digitalisierung soll unser Leben erleichtern, nicht komplizierter machen. Nutzen Sie das breite Spektrum unterschiedlichster, kanalübergreifender Services und Informationsmöglichkeiten, um die bestmögliche Interaktion mit Ihren Kunden über deren Customer Journey hinweg zu erzielen.
  8. Perfekte Integration: Backbone einer erfolgreichen Digitalisierung ist die nahtlose Integration von Systemen und Prozessen. Machen Sie sich vorab klar, wie Ihre Systeme ineinandergreifen, welches System welche Daten benötigt und wie die Transaktionen beschaffen sein müssen. Diese technische Landkarte erspart späteren Anpassungsaufwand.
  9. Entscheidende Systeme: Basistechnologien für ein zukunftsfähiges Digitalisierungskonzept im Handel sind neben dem E-Commerce-System ein ERP, CRM und ein CMS. So können Sie  Warenwirtschafts-, Produkt- und Kundenprozesse effizient und integriert steuern.
  10. Thema der Geschäftsführung: Die Digitalisierung eines Geschäftsmodells ist ein unternehmenskritischer Prozess. Die Geschäftsführung muss daher den Wandel in allen Aspekten begleiten und für den Austausch der Fachabteilungen Sorge tragen.

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