PersonalWer Geschäftsreisen zur Chefsache macht, ist der bessere Arbeitgeber

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Chefsache Business Travel 2015“ von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV).

85 Prozent der Geschäftsführer und Vorstände sehen einen Zusammenhang zwischen einer guten Unterstützung der Mitarbeiter auf Geschäftsreisen und der Attraktivität als Arbeitgeber. Damit erscheint ihnen die Bedeutung sogar noch größer als Fachkräften (78 Prozent).

„Die Studie bestätigt den Trend, dass Geschäftsreisende selbstbewusster werden, zunehmend auf Professionalität im Travel Management achten und diese auch einfordern. Die gleiche Unterstützung, die Chefs sich selbst auf ihren Reisen wünschen, müssen sie ihren Mitarbeitern zukommen lassen“, sagt Stefan Vorndran, Vorsitzender des Ausschusses Business Travel im DRV.

Ein Geschäftsreisebüro unterstützt Reisende bei einer gründlichen Reiseplanung und weiß aus Erfahrung, welche Informationen vorwiegend benötigt werden. Diese Tipps und Daten stellt der Geschäftsreisepartner für Dienstreisende zur Verfügung. Auch während der Reise stehen auf Wunsch kompetente Ansprechpartner in einem 24-Stunden-Service zur Verfügung. „So fühlen sich die Angestellten auf ihrer beruflichen Reise jederzeit in guten Händen. Das trägt zur Mitarbeiterzufriedenheit und der positiven Wahrnehmung des Arbeitgebers als Marke bei“, erklärt Vorndran.

Denn ein positives Arbeitgeberimage wird im Kampf um gute Fachkräfte immer wichtiger. Gerade in den Bereichen IT und Vertrieb wird von den Mitarbeitern eine hohe Reisebereitschaft verlangt. Firmen die durch gutes Geschäftsreisemanagement von sich reden machen, haben einen entscheidenden Vorteil im Wettbewerb um qualifizierte Fachleute. Vor allem die junge Managergeneration legt sogar noch mehr Wert auf diesen Faktor. Während für 22 Prozent der unter 40-jährigen Reiseinformationen eine sehr große Rolle für die Attraktivität des Arbeitgebers spielen, sind dies bei den Älteren nur elf Prozent.


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