PersonalMit Diensthandy und Laptop an den Strand – im Urlaub für den Chef erreichbar sein

Im Süden Europas sieht es nämlich ganz anders aus. Dort ist Schluss mit Dolce Vita – zumindest im Arbeitsleben. Eine Sendepause vom Job gibt es im Urlaub für die Mehrheit der Befragten nicht.

Ergebnisse der Online-Umfrage zeigen Nord-Süd-Gefälle

Mit dem Handy und Laptop an den Strand: Für viele Arbeitnehmer in Südeuropa scheint das „nüchterne“ die Urlaubs-Realität zu sein. 56 Prozent der Befragten in Portugal geben an, dass von ihnen seitens der Arbeitgeber erwartet wird, in den Ferien erreichbar zu sein. In Italien sind es 55, in Griechenland 53 und in Spanien immerhin noch 50 Prozent. Besser haben es da die Beschäftigten in Nordeuropa. Die Mehrheit der Arbeitnehmer kann während der schönsten Tage des Jahres ihren Job einfach Job sein lassen. In den Niederlanden müssen beispielsweise nur 24 Prozent für ihren Arbeitgeber telefonisch oder per Mail verfügbar sein, in Dänemark sind es sogar nur 19 Prozent.

„In Nordeuropa scheint das Thema ‚Work-Life-Balance‘ mehr Gewicht zu haben. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie daran gerade in Zeiten von Fachkräfteengpässen nicht mehr vorbeikommen. Es ist ein ganz entscheidender Aspekt für die Mitarbeiterbindung und für die Attraktivität als Arbeitgeber“, so Petra Timm, Director Communications bei Randstad Deutschland.

Obwohl die Beschäftigten in Südeuropa für den Chef erreichbar sein müssen, verspürt die Mehrheit aber nicht den Druck, sich auch im Urlaub ständig über berufliche Angelegenheiten auf dem Laufenden zu halten. So wird aus dem Urlaub doch noch Erholung.


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