Den perfekten Webshop launchenWie man Nutzer zu glücklichen Kunden macht

1. Layout: Vertrauen wecken und Durchblick schaffen
Bereits beim Layout machen viele E-Commerce-Betreiber einen Kardinalfehler. Hier gilt es, alles nach den Wünschen des Kunden und nicht nach dem eigenen Schönheitsempfinden auszurichten. Ein professioneller Grafiker kann an dieser Stelle hilfreich sein. Er weiß, dass zum Beispiel Blau nicht nur die Lieblingsfarbe der Deutschen ist, sondern auch Vertrauen sowie Zuverlässigkeit symbolisiert. Farbpsychologische Tricks und ein aufgeräumtes Layout bilden die Basis, um einen Nutzer auf der Seite zu halten. Im Umkehrschluss ist eine unübersichtliche Seite für viele User der Grund dafür, den Einkauf abzubrechen.

2. Benutzerführung: Den Kunden leiten, anstatt ihm Zeit zu rauben
Als Onlinekunde will man sofort das finden, was man sucht und mit wenigen Klicks die Bestellung abschließen. Ein langer, unübersichtlicher und zeitraubender Bestellprozess ist für viele abschreckend. Aus diesem Grund sollte alles einfach, intuitiv und selbsterklärend aufgebaut sein. Ein Fortschrittsbalken, der zeigt, in welcher Phase des Einkaufs man sich befindet, ist beispielsweise ratsam.

3. Zahlungsmethoden: Jedem Tierchen sein Pläsierchen
Wir Menschen sind individuelle Gewohnheitstiere. Dies schlägt sich auch bei den Bezahlmöglichkeiten im Onlineshopping nieder. Der eine präferiert PayPal, der andere Kreditkartenzahlung. Um allen Nutzern gerecht zu werden, sollten deshalb möglichst alle gängigen Optionen angeboten werden.

4. Kundenkonto-Zwang: Den Kunden von der Pflicht entbinden
Bei vielen Onlineshops gehört es zu einer leidigen Pflicht, sich als Neukunde einen Account anzulegen. Zahlreiche Nutzer nervt dies, da es wertvolle Zeit kostet. Die Eingabe der persönlichen Daten und die Suche nach einem korrekten Passwort dauern oft länger als der gesamte restliche Bestellprozess. Außerdem möchten Nutzer selbst entscheiden, bei wem sie ihre persönlichen Daten hinterlassen.

5. Fehlende Produktinfos: Dem Kunden mit Rat und Tat zur Seite stehen
Auch fehlende Produktinformationen zählen zu den Hauptgründen für mangelnde Conversions. Da man im Internet nichts anfassen kann, ist es wichtig, den Artikel oder die Dienstleistung bestmöglich zu beschreiben. Natürlich können auch die besten Produktbeschreibungen Fragen offen lassen. Darum ist es wichtig, dem Kunden mittels eines Echtzeitassistenten in jeder Phase der Customer Journey zusätzliche Informationen zur Verfügung zu stellen.

 


Über den Autor Oliver Graf

Seit 2012 ist Oliver Graf Geschäftsführer der Ve Interactive DACH GmbH. Als Marktführer im Bereich der Conversion-Rate-Optimierung bei Kaufabbrüchen unterstützt das Unternehmen E-Commerce-Betreiber mit seinen innovativen On- und Offsite-Lösungen dabei, Umsätze zu steigern und (Neu-)Kunden (zurück) zu gewinnen.  Seine Erfahrungen und sein internationales Branchen-Netzwerk baute Graf unter anderem als Geschäftsführer der tvype GmbH, als Manager International Business Development bei der Axel Springer AG sowie als Manager Business Planning bei der Premiere AG (heute Sky) auf.

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