Mobile Apps

Wie B2B-Unternehmen die mobile Transformation gelingt

1. Keine halben Sachen

Der digitale und mobile Wandel muss an der Unternehmensstrategie ausgerichtet sein, damit er Einfluss auf ganze Unternehmensbereiche und grundsätzliche Arbeitsabläufe haben kann. Mobile Lösungen müssen auf der Strategie und Kultur eines Unternehmens fußen und auf einer bereits bestehenden IT-Landschaft aufsetzen. Die technische Infrastruktur wird dafür oft ergänzt oder in Teilen abgelöst.

2. Von B2C lernen

Bei der Entwicklung mobiler Lösungen geht es nicht nur um technisches Know-how, sondern auch um Bedienfreundlichkeit. Aspekte wie nutzerzentriertes Design und motivierende Benutzerführung müssen nicht komplett neu erfunden werden. In der B2C-Welt gibt es schon seit Jahren viele Best-Practice-Beispiele. Nicht umsonst beschäftigen sich Menschen aus freien Stücken oft stundenlang mit Apps auf ihren Smartphones und Tablets. Erfolgreich wird, wer diese Mechanismen versteht und sie auf mobile Geschäftsprozesse im B2B anzuwenden weiß.

3. Interne Innovationstreiber

Mobile Business-Lösungen müssen getragen werden. Unternehmen brauchen Mitarbeiter, die die mobile Transformation intern vorantreiben. Auch Themen wie Compliance und Sicherheit müssen von einer völlig neuen Seite beleuchtet und diskutiert werden. Ebenso die Frage, wie Arbeits- und Arbeitszeitmodelle aus dem Industriezeitalter überhaupt noch beibehalten werden können und sollten.

4. Miteinbeziehen statt überfahren

Die Mitarbeiter, die nicht direkt an dem mobilen Transformationsprozess mitarbeiten, dürfen nicht „von oben“ vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Sie sollten möglichst früh informiert und bei Diskussionen miteinbezogen werden, um den Zweck der mobilen Transformation und die Vorteile für sich selbst und den Kunden zu erkennen. Über Schulungen erlernen Mitarbeiter anschließend den Umgang mit den mobilen Anwendungen.

5. Partner für den steinigen Weg

Die Sicht auf mobile Lösungen muss weg von dem Gedanken „wir bauen uns eine App“ hin zu einer strategiebegleitenden und -unterstützenden Gesamtidee. Wer das nicht allein stemmen kann, sollte Partner ins Boot holen. Diese sollten die vorhandenen Abläufe im Unternehmen verstehen und wertschätzen sowie zukunftsweisende Beratung leisten, die neuen Konzepte umsetzen und fortlaufend betreuen können.

Fazit

Die mobile Transformation ist mit all ihren Chancen und Risiken eine der ersten großen Entwicklungen, die aus der Consumer-Welt in die Business-Welt gelangt ist. Tatsächlich werden in den kommenden Jahren mobile Apps weite Teile etablierter Unternehmensabläufe in B2B-Unternehmen verändern und ersetzen. Unternehmen, die jetzt nicht anfangen, sich mit der mobilen Transformation zu beschäftigen, werden langfristig nicht überleben.


Über den Autor Tim Wiengarten

Tim Wiengarten ist Experte für mobile Business-Lösungen bei rabbit mobile, eine Agentur für die Entwicklung mobiler Business-Lösungen. Die Anwendungen ermöglichen einen besseren Dialog und eine engere Verzahnung von Marketing und Vertrieb. Unternehmen werden so dabei unterstützt, Kommunikation und Produktentwicklung kundenorientiert zu gestalten und den Geschäftserfolg zu steigern.

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