Kundenbindung5 Tipps für den erfolgreichen Einsatz von Werbeartikeln

Dass zahlreiche Unternehmen auf die kleinen Geschenke setzen, zeigt auch der Werbeartikelmonitor des Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft. So nutzen insgesamt 48 Prozent aller Unternehmen in Deutschland Werbeartikel zur Ergänzung ihres Marketing-Konzeptes. Vom Kleinstunternehmen bis hin zum Großkonzern ist dabei zu beobachten, dass mit wachsender Mitarbeiterzahl auch die Anzahl der werbeartikel-nutzenden Unternehmen steigt. Unumstößlich bleibt dabei, dass die Kundschaft von heute vielerorts mit Give-Aways und Kundengeschenken konfrontiert ist. Die fünf folgenden Tipps helfen bei der Optimierung der Werbeartikel-Strategie und geben grundsätzliche Hinweise zum Einsatz der kleinen Marketing-Helfer.

1. Andersartig verteilen

Entertainment bieten Gewinnspiele bei der Werbeartikelverteilung. Bildquelle: jeffjuit (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Entertainment bieten Gewinnspiele bei der Werbeartikelverteilung. Bildquelle: jeffjuit (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Bei der Verteilung von Werbeartikeln sind nicht alle Unternehmen kreativ. Die große Mehrheit setzt lediglich auf die reine Übergabe an Promotions-Ständen auf Messen und Festen. Grundsätzlich spricht nichts gegen diese Strategie. Erhält der potenzielle Kunde ein Give-Away jedoch „einfach so“, verpasst ein Unternehmen die Chance auf einen positiven Erinnerungswert. Es heißt also, das Gegenüber schon während der Werbeartikel-Verteilung zu unterhalten und ihm ein gutes Gefühl zu geben.

Eine sinnvolle Möglichkeit sind in diesem Zusammenhang Gewinnspiele. Vom klassischen Glücksrad bis hin zu kniffligen Quizfragen für Kinder können Unternehmen hier ihre Kreativität spielen lassen. Der Vorteil: Die Kundschaft erhält das Gefühl, etwas für den Werbeartikel getan zu haben. Sind Kinder und Erwachsene hierbei erfolgreich, so stimuliert dies das Belohnungssystem im Gehirn und setzt Glückshormone frei. Dieses gute Gefühl wird dann automatisch mit dem verteilenden Unternehmen verknüpft und die Chance auf Neukundengewinnung und eine solide Kundenbindung steigt. Wichtig: Der Wert des Werbeartikels sollte stets in einem fairen Verhältnis zum Aufwand für den Kunden stehen.

Bei der Verteilung sollten Unternehmen daher stets auch den emotionalen Gehalt der Aktion berücksichtigen. Inwiefern dies sich dann auf die Aktion auswirkt, bestimmt zusätzlich die anvisierte Zielgruppe.

2. Zielgruppengerecht auswählen

Vor der Auswahl und Platzierung von Werbeartikeln ist eine detaillierte Zielgruppenanalyse Pflicht. Da sich viele Unternehmen ohnehin sehr intensiv mit ihrer Zielgruppe und deren Bedürfnissen auseinandersetzen, ruft dies in der Regel keinen großen Zusatzaufwand auf den Plan. Für die Auswahl von Werbeartikel spielen Faktoren wie

  • das Alter
  • das Geschlecht,
  • die persönliche Lebenssituation
  • der ausgeübte Beruf

durchaus eine Rolle. So erweisen sich kleine Spielzeuge für Kinder als vorteilhaft, während sich die Hausfrau über Einkaufswagen Chiphalter als Give-Away freuen. Für den Manager eignen sich Kalender, Kugelschreiber oder auch USB Sticks. Es lohnt sich, im Unternehmen ein Brainstorming durchzuführen, um möglichst kreative Werbeartikel-Ideen zu erhalten. Zudem kann im Internet recherchiert werden. Auf der Webseite des Anbieters werbeartikel-discount.com sind in der Rubrik Themenwelten Werbeartikel nach Themen wie Saisonartikel, verschiedene Zielgruppen, unterschiedliche Branchen oder Veranstaltungen sortiert. Die so gefundenen Möglichkeiten übersteigen in der Regel das Gewöhnliche und helfen dem Unternehmen dabei, in der großen Menge an Unternehmen positiv aufzufallen.

3. Den Überraschungseffekt nutzen

Es gibt über das Jahr verteilt sehr beliebte Termine für die Platzierung von Werbeartikeln. Weihnachten, Ostern oder auch die individuellen Geburtstage der Bestandskunden zählen hierzu. Die Zeit zwischen diesen Terminen ist jedoch recht „werbeartikel-arm“, abgesehen von diversen Messeterminen. Genau diese eher wenig frequentierten Zeiten sind es jedoch, die ein Unternehmen für sich entdecken kann.

Ein Kunde, der zu Weihnachten zahlreiche Geschenke erhält, wird sich am Ende kaum mehr an ein einzelnes Unternehmen erinnern können. Die Menge ist einfach zu groß. Anders ist das, wenn ganz unabhängig von Feierlichkeiten und Anlässen Werbeartikel platziert werden. Dann nämlich steigt der Erinnerungswert und auch die Qualität der Zuwendung wird positiver bewertet. Der Kunde fühlt sich auf besondere Weise gewertschätzt. Dies gilt insbesondere für Bestandskunden und ist bei der Pflege dauerhafter und stabiler Kundenbindungen eine hilfreiche Strategie.

4. Auf Qualität achten

Ein Feuerzeug, das länger brennt, erreicht mehr potenzielle Kunden. Bildquelle: geralt (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Ein Feuerzeug, das länger brennt, erreicht mehr potenzielle Kunden. Bildquelle: geralt (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Die Qualität eines Werbeartikels sagt viel aus. Nicht nur zeigt sie, wie viel einem Unternehmen dessen Kunden wert sind, denn auch die Professionalität und Wertigkeit des Unternehmens selbst bringt der Kunde in Verbindung mit dem Werbeartikel. So sind minderwertige Give-Aways oder billige Kundengeschenke keine repräsentativen Aushängeschilder für ein Unternehmen.

Es heißt also, bei der Auswahl der Artikel auf Qualität zu setzen. Auch wenn dies bedeutet, dass die Kosten für den Werbemittel-Kauf steigen, so hat dieser Schritt positive Auswirkungen, auf die Unternehmen nicht verzichten sollten. Zudem bleibt ein hochwertiger und langlebiger Werbeartikel deutlich länger im Umlauf. Ein Feuerzeug, das schon nach einem Tag nicht mehr funktioniert, verstaubt entweder in einer Schublade oder wird einfach weggeworfen. Erweist es seinen Dienst jedoch über Monate, so geht es durch eine deutlich gesteigerte Anzahl von Händen. Die Reichweite, die der Werbeartikel somit erzeugt, ist bei hochwertiger Qualität daher weit höher als bei minderwertigen Produkten.

5. Brand-Platzierung nicht vergessen

Die erwähnten positiven Effekte auf Reichweite und Erinnerungswert lassen sich nur dann wirklich ausschöpfen, wenn der Werbeartikel das Unternehmenslogo zeigt. Ohne Logo gerät das verteilende Unternehmen unter Umständen schnell in Vergessenheit. Verfügt ein Unternehmen also über ein kreatives und schönes Logo, so sollte dieses unbedingt auch auf seinen Werbeartikeln zur Schau gestellt werden. Bisweilen lohnt es sich daher, vor der Werbeartikel-Bestellung in die Entwicklung eines repräsentativen Logos zu investieren. Bedruckt werden können die Artikel dann direkt bei professionellen Anbietern.

Doch nicht nur der Aufdruck des Logos gehört heute zu den Pflichten eines jeden Unternehmens in Bezug auf Werbeartikel. Wie der GWW berichtet, wirkt sich auch das Produktsicherheitsgesetz aus 2011 auf die unternehmerischen To-Dos aus. „Zu kennzeichnen ist jedes Produkt mit dem Namen und der zustellungsfähigen Anschrift des Herstellers bzw. desjenigen, der das Produkt in den europäischen Wirtschaftsraum einführt und dort bereitstellt. Neben Namen und Anschrift ist auch eine Serien- oder Typnummer zur eindeutigen Identifizierung Pflicht. “ Soll nicht der Lieferant einbezogen werden, so kann auch das werbende Unternehmen seine Kontaktdaten verwenden, haftet dann jedoch in vollem Umfang für den Artikel.

Bei sehr kleinen Werbeartikeln, die nicht ausreichend Raum für einen solchen Aufdruck bieten, sind auch Kennzeichnungen auf der Produktverpackung erlaubt.


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