PersonalGeschenke, die Mitarbeiter wirklich motivieren

Dinge mit individueller Note

Geschenke Mitarbeiter

Mitarbeitergeschenke sind mit individueller Note effektiver. (Bildquelle: blickpixel (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Mitarbeitergeschenken sehen Angestellte schnell an, ob sich der Chef Gedanken gemacht hat, oder ob er wahllos zu Präsenten greift. Die individuelle Note ist jedoch ein wichtiger Punkt bei der Auswahl, denn nur hierdurch fühlt sich der einzelne Angestellte wirklich wahrgenommen und wertgeschätzt. Die dritte Vase, der fünfte Schüsselanhänger und wieder einmal eine Flasche Wein bieten dabei weder einen Überraschungseffekt noch dauerhaft positive Gefühle. Vielmehr fühlen sich die Mitarbeiter, als empfände der Vorgesetzte das Schenken als notwendige Pflicht. Dies ist sogar im privaten Bereich zu sehen. Unpassende Geschenke, die dem Beschenkten nicht gefallen, tauscht dieser in den meisten Fällen kurzerhand um.

Um keine Lieblosigkeit bei Mitarbeitergeschenken zu vermitteln, braucht es also individuelle und originelle Präsente. Diese bleiben dann zumeist im Haushalt und Alltag des Mitarbeiters bestehen und schaffen einen dauerhaften Nutzen. Selbstverständlich jedoch ist es gerade bei großen Unternehmen schwer, für jeden einzelnen Mitarbeiter ein individuelles Präsent auszuwählen. Hier lohnt es sich, solche Aufmerksamkeiten auszuwählen, die auch ohne speziellen persönlichen Bezug etwas Besonderes sind. Entspannungshelfer, Kochsets oder auch witzige Gadgets finden bei den meisten Mitarbeitern Anklang.

Geschenke mit Erinnerungswert

Erlebnisse zu verschenken ist eine gern genutzte Alternative. (Bildquelle: BuckBuckley (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Erlebnisse zu verschenken ist eine gern genutzte Alternative. (Bildquelle: BuckBuckley (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Wie bereits erwähnt, ist die Identifikation mit dem Unternehmen und die Motivation der Mitarbeiter ein Hauptzweck von Geschenken. Da die berühmte Work-Life-Balance einen immer größeren Stellenwert in der heutige Arbeitswelt einnimmt, können Vorgesetzte sich diesen Grundsatz zunutze machen. „Durch persönliche Maßnahmen des Arbeitnehmers (z. B. Optimierung des Zeitmanagements, adäquater Ausgleich zur Arbeit) ist zwar auch eine Verbesserung der Work-Life-Balance möglich. Aber eine zufriedenstellende Vereinbarung von Beruf und Privatleben ist meist nur dann umsetzbar, wenn das Unternehmen entsprechende Möglichkeiten bietet.“ (Quelle: http://www.zeitblueten.com/news/work-life-balance-unternehmen/)

Auch mit Geschenken kann ein Unternehmer ausdrücken, dass ihm etwas an der Lebensqualität seiner Mitarbeiter liegt. Er verschenkt dann nicht etwa Dinge, sondern Erlebnisse, Entspannung und Erinnerungen. Gut möglich ist das heute mit Arrangements für zahlreiche Unternehmungen wie Restaurantbesuche, Wellnessanwendungen oder auch Sporterlebnissen. Doch auch hier gilt es, die individuelle Note zu berücksichtigen. Eine Mitarbeiterin kurz vor dem Ruhestand wird sich kaum über einen Rafting-Trip freuen, während der junge Mitarbeiter diesen sicherlich gern wahrnimmt.

Wer zahlreiche Mitarbeiter mit Erlebnissen beschenken möchte, aber nicht die Zeit hat, um für jeden Angestellten das passende Angebot auszuwählen, verschenkt im besten Fall Gutscheine. Diese Gutscheine können die Angestellten dann eigenständig für die Erlebnisse und Arrangements einsetzen, für die sie sich interessieren. Auch auf Mitarbeitergeschenke in Gutscheinform kann bei manchen Anbietern das eigene Unternehmenslogo aufgedruckt werden. Hierauf sollten Unternehmer nicht verzichten, da erst dann eine dauerhafte Verbindung zwischen dem Erlebten und dem Unternehmen entstehen kann.

Berufliche Entwicklung schenken

Fortbildungsmaßnahmen haben einen Mehrwert für Angestellte und Arbeitgeber. (Bildquelle: jarmoluk (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Fortbildungsmaßnahmen haben einen Mehrwert für Angestellte und Arbeitgeber. (Bildquelle: jarmoluk (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Die meisten Mitarbeiter sind gerne dazu bereit, sich beruflich weiterzubilden. Schließlich bringt eine Weiterbildungsmaßnahme nicht nur dem Mitarbeiter etwas für seine aktuelle Tätigkeit, sondern steigert auch seinen Wert auf dem Arbeitsmarkt. Ein Unternehmer schlägt mit einer Weiterbildungsmaßnahme als Geschenk also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Er signalisiert seinem Mitarbeiter, dass er gerne in ihn investiert und sorgt zusätzlich für steigende Kompetenz innerhalb des Unternehmens.

Um die richtige Weiterbildungsmaßnahme auswählen zu können, sollten sich Unternehmer zunächst die folgenden Fragen stellen:

 

  • In welchem Bereich hat eine Maßnahme einen Mehrwert für den Mitarbeiter?
  • Welche Maßnahme ist auch für das Unternehmen vorteilhaft?
  • Soll die Bildungsmaßnahme im Unternehmen oder extern stattfinden?
  • Nehmen gleich mehrere Angestellte an der gleichen Maßnahmen teil?

Die Steuer nicht vergessen

Da es sich bei Mitarbeitergeschenken um Zuwendungen mit einem gewissen Wert handelt, wird auch das Finanzamt ab einem bestimmten Betrag Steuern fordern. Für Unternehmer ist es daher interessant, wie sie möglichst abgabenfreie Geschenke an ihre Angestellten verteilen können. Laut Experten ist es besonders leicht, abgabenfrei zu schenken, wenn die Sachzuwendungsgrenze und die Sachzuwendungsgrenze bei persönlichen Ereignissen genutzt werden. Bei der gewöhnlichen Sachzuwendungsgrenze handelt es sich um einen freien Betrag von 44 Euro monatlich je Mitarbeiter. Gibt es zusätzlich ein Geschenk zu Geburtstagen oder anderen persönlichen Ereignissen, gilt eine Grenze von sechzig Euro. Beide Freibeträge sind nicht voneinander abhängig, weswegen sie sich nicht beeinflussen.

Bei den oben genannten Fortbildungsmaßnahmen bietet sich auch steuerlich ein Vorteil. Schenkt der Arbeitgeber seinen Angestellten eine Weiterbildung, so ist diese steuerfrei. Entscheidend hierfür ist jedoch auch, dass die Maßnahme im Interesse des Arbeitgebers liegt und auch ihm einen Mehrwert bieten kann. Vorsicht war lange Zeit geboten, wenn die verschenkte Weiterbildungsmaßnahme auch Freizeitelemente enthält. Hier galt oft der Grundsatz, dass eine Maßnahme mit privaten und beruflichen Inhalten nicht steuerfrei übernommen werden darf. Laut Handwerksblatt ist es nun jedoch möglich, diesen negativen Effekt abzumildern, indem die privaten und beruflichen Anteile voneinander getrennt deklariert werden dürfen.


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