Mobile RecruitingKommt bald die Bewerbung per Smartphone?

Demnach haben 77 Prozent der Studienteilnehmer schon einmal das mobile Endgerät für die Jobsuche verwendet. 3 Prozent nutzen den PC selten oder gar nicht. Hinderungsgrund, dem Rechenknecht ganz zu entsagen, ist das bisweilen lückenhafte Angebot an mobilen Bewerbungsmöglichkeiten.

Nur 7 Prozent der Befragten haben sich bislang mobil beworben. Circa 50 Prozent würden dies aber tun, wenn sie nur wüssten wie und wo. Denn der Vorteil liegt Bewerbern wie auch Personalern klar auf der Hand: Mobile Bewerbungen haben das Potenzial, die Bewerbungsqualität und -quantität zu steigern.

Selten mehr als 5 Bewerbungen pro Bewerbungsphase

Diejenigen, die sich eine Bewerbung per Smartphone grundsätzlich vorstellen können, finden eine solche Bewerbungsmöglichkeit nicht nur zeitgemäß (79 Prozent), sondern setzen diese bei innovativen Arbeitgebern voraus (55 Prozent) und wollen diese auch häufiger angeboten bekommen (61 Prozent).

Die Studienteilnehmer sehen aber bei mobilen Bewerbungen insbesondere noch Probleme bei den Möglichkeiten der Selbstpräsentation (47 Prozent) und der Akzeptanz bei Personalabteilungen (45 Prozent). Hürden ergeben sich auch dadurch, dass 67 Prozent den Lebenslauf und 56 Prozent das Anschreiben weiter als wichtige Bewerbungsunterlagen einstufen. Eine mobile Bewerbungsmöglichkeit muss somit offensiver angeboten werden und setzt auch neue Unterstützungsformen zur geeigneten Bereitstellung von Bewerbungsunterlagen voraus.

Dies ist auch daran erkennbar, dass sich Bewerber heute noch viel Zeit für ihre Bewerbung nehmen. Nur 17 Prozent der Befragten schaffen eine vollständige Bewerbung in weniger als einer Stunde. Die Hälfte der Bewerber benötigen zwischen ein bis drei Stunden.

Dadurch reduziert sich letztendlich auch die Zahl der in Umlauf gebrachten Bewerbungen und damit auch die Chance, den Traumjob zu finden: 71 Prozent der Teilnehmer gaben an, maximal fünf Bewerbungen pro Bewerbungsphase versandt zu haben.


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