StressbewältigungDas richtige Verhalten in Stresssituationen

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Wer arbeitet, ist gestresst. 70 Prozent der Erwerbstätigen sind nach einer Studie der Techniker Krankenkasse manchmal oder häufig im Stress, bei den Nicht-Erwerbstätigen sind es lediglich 44 Prozent. Foto: Depositphoto.com

1. Atmen Sie tief durch und bleiben Sie bei der Bauchatmung

Versuchen Sie so zu atmen, dass Ihr ganzer Bauch sich wölbt und nicht nur der untere Teil. Beobachten Sie Babys – die machen das instinktiv richtig.

2. Erstellen Sie sich eine Prioritätenliste

Schreiben Sie alle zu erledigenden Themen auf und markieren Sie, welche davon am wichtigsten und welche zweit- bzw. drittrangig sind. Dann arbeiten Sie die Punkte nacheinander ab.

3. Schauen Sie nicht ständig auf die Uhr oder in Ihr Mailpostfach

Das verwirrt und lenkt Sie unnötig ab. Nehmen Sie sich beispielsweise vor: Einmal pro Stunde checke ich meine Mails. Sie müssen nicht auf jede Mail sofort antworten.

4. Stellen Sie das Telefon auf einen Kollegen um

Dieser selektiert dann für Sie die wichtigen und die weniger wichtigen Anrufe.

5. Ermahnen Sie sich zur Langsamkeit und Sorgfalt

Sagen Sie sich, eins nach dem anderen und arbeiten Sie alles ruhig und gelassen hintereinander ab.

6. Führen Sie sich Erfolge vor Augen

Beschäftigen Sie sich gedanklich mit Ihren Erfolgen, das heißt, führen Sie sich in solchen Situationen auf keinen Fall Beispiele vor Augen, in denen Sie versagt haben, sondern wo Sie erfolgreich waren. Das schafft bei Ihnen eine positive Grundstimmung.

7. Denken Sie an eine Belohnung zwischendurch und zum Feierabend

Belohnen Sie sich zwischendurch mit einem leckeren Cappuccino oder einem Stückchen Schokolade. Dadurch können Sie eine kleine Pause einbauen. Abends gehen Sie in einen Biergarten mit Freunden oder treffen sich mit Menschen, die Ihnen nahe stehen. Darauf können Sie sich dann während der Arbeit bereits freuen.

8. Delegieren Sie

Wird es wirklich zu viel, delegieren Sie ein Teil der Arbeit an Kollegen oder Praktikanten.

9. Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten oder dem Kollegen

Wenn Sie die Arbeit nicht bis zum Feierabend schaffen – auch wenn Sie vielleicht sogar Überstunden gemacht haben – reden Sie mit Ihrem Chef oder dem Kollegen. Sagen Sie ihm oder ihr, dass sie die Arbeit auf jeden Fall machen, es aber zeitlich nicht ganz schaffen. Bitten Sie darum, zeitlichen Aufschub zu bekommen.

10. Lassen Sie Luft gleich danach ab

Geniessen Sie Ihre Freizeit danach und tanken Sie Energie – beispielsweise mit Ihrer Lieblingsmusik im Auto oder einem Spaziergang im Grünen.


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