Going Local vs Going GlobalDie Strategien für mehr Sichtbarkeit auf dem Markt im Vergleich

Hier sind viele Firmen, die auf lokaler Ebene die Ergebnisse der Suchmaschinen – im englischen Jargon SERP: „Search Engine Result Pages“ – dominieren, jedoch de facto über keinerlei Zugehörigkeit zu dem entsprechenden Gebiet verfügen. Betrachten wir die neuesten Tendenzen und die Best Practice für eine erfolgversprechende Strategie.

Die lokale Suche: Stärkerer Wettbewerb

Die SERPs der lokalen Suche von Google sind in letzter Zeit immer kompetitiver geworden. Bei den Local-3-Pack wurden während der vergangenen Tage bereits kostenpflichtige Anzeigen eingeführt: Von den drei organischen Ergebnissen wird es wahrscheinlich nur noch 2 geben, sowie ein drittes erkauftes. Dies bedeutet, dass die Anstrengung, die man unternehmen muss, um in den lokalen Ergebnissen zu erscheinen, größer werden wird, jedoch proportioniert zu den starken Vorteilen, die diese Typologie von SERP mit sich bringt. Diese Art von Ergebnissen ist eng an die mobilen Geräte wie Smartphone und Tablet gebunden, die, wie wir inzwischen wissen, im Vergleich zu den Desktop-Versionen immer stärkere Verwendung finden.

Going Local: Die Best Practices für die lokale Suche

Trotz der ständigen Veränderungen der SERPs und im Algorithmus von Google, ist es möglich, bei der lokalen Suche einigen Best Practices zu folgen. Natürlich fangen wir bei der Basis jeder guten Seite an: der Onpage-Optimierung. Im Falle der lokalen Suche ist es wichtig, dass es der Suchmaschine gelingt, festzustellen, an welchem Ort sich das Unternehmen befindet. Dies gelingt beispielsweise dadurch, wenn im Text, im Title oder in der Metadescription der Name des Ortes vorzufinden ist.

Einzelne Seiten für jeden Firmensitz

Im Falle von zum Beispiel einer Restaurantkette oder eines anderen Unternehmens, das zwar B2B-Bereich tätig ist, jedoch über das Gebiet verteilte Einzelhändler hat, kann es von Nutzen sein, für jeden Sitz eine individuelle Seite zu kreieren. Es ist allerdings wichtig, dass der Inhalt nicht vollständig kopiert ist, sondern seine eigene Individualität hat, sowohl für den Nutzer als auch für die Suchmaschinen. Natürlich muss jede Seite im Inhalt alle wesentlichen Kontaktinformationen aufweisen, aber nicht nur das: Auch das Semantische Markup muss korrekt umgesetzt sein und Adresse, Kontaktperson und Telefonnummer angeben. Ein Entwickler oder ein SEO-Experte mit technischen Kompetenzen können sich bestimmt um diesen Aspekt kümmern – für die eigene Recherche eignet sich auch die Website schema.org .

Google Maps und Google Business

Google Maps ist selbstverständlich ein Faktor, dem besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss: Hier sollten für jede einzelne Seite alle relevanten Informationen ausgefüllt werden. Ebenso, sollte die „My-Business-Seite“ nicht schleifen gelassen werden. Auch sollten Sie Ihre Kunden motivieren, Rezensionen zu schreiben. Rezensionen sind nicht nur ausgesprochen wichtig, um in den Augen der Nutzer an Ansehen zu gewinnen, sondern auch um das eigene Ranking zu verbessern.

Das Unternehmen international aufstellen

Wenn es auf der einen Seite ein enormer Vorteil ist, in den lokalen SERPs vertreten zu sein, ist es auf der anderen Seite oft nicht ausreichend, wenn man auch Kunden außerhalb des eigenen Landes erreichen will. Denken wir zum Beispiel an Ketten für B2C-Services, die internationale Firmensitze (Restaurants, Schönheitsprodukte, Hotelketten) eröffnen möchten, und somit auf der einen Seite für lokale Kunden präsent und erreichbar sein, gleichzeitig jedoch die internationale Kommunikation pflegen müssen.

Going Global: Best Practices für eine mehrsprachige Seite

Eine mehrsprachige Seite zu eröffnen, ist nie eine einfache oder banale Entscheidung, angefangen mit der richtigen Lösung für die Verwaltung der Domains bis hin zu den zu verwendenden CMS („Content Management Systems“) und der Organisation aller Inhalte, inklusive der damit verbundenen sozialen Netzwerke.

Einer der am weitesten verbreiteten Fehler, wenn man die eigenen Grenzen erweitern möchte, ist, als Übersetzung eine schlichte Fotokopie der Originalseite zu schaffen. Diese Herangehensweise bezieht, obwohl sie weniger kostenaufwendig ist, gleichwohl die lokalen Besonderheiten eines jeden Landes und jeder einzelnen Sprache nicht mit ein.

Von lokal zu global

Es ist schwierig, dass sich ein Verbraucher ohne eine angemessene Lokalisierung in der Entscheidung für die Auswahl einer Dienstleistung oder beim Kauf auf einer Website sicher fühlt. Was den Unterschied ausmacht, ist, dem Nutzer eine möglichst auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Erfahrung zu bieten, angefangen mit der Sprache, die er verwendet. Eine automatische oder nicht professionelle Übersetzung ist ein weiterer, mit dem ersten verbundener Irrtum, der sich negativ auf ein Projekt internationaler Expansion auswirken kann – es ist wichtig, in diesen Aspekt zu investieren und sich Profis anzuvertrauen, wie zum Beispiel dem Webseiten-Übersetzungsdienst von Translated.

Abgesehen von den individuellen Techniken ist es also maßgeblich, nie zu vergessen, der Erfahrung des Nutzers und des Verbrauchers den Vorrang zu geben, indem man ihm, auf seiner Sprache, die Inhalte der Seite und der externen damit verbundenen Profile (Google My Business oder auch soziale Netzwerke) vertraut macht.


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