Marktanteil erhöhenDesign-orientierte Unternehmen sind marktführend

Galati, Romania - September 18, 2014: Apple Space Gray iPhone 6 Plus showing the home screen with iOS 8.The new iPhone with higher-resolution 4.7 and 5.5-inch screens, improved cameras, new sensors, a dedicated NFC chip for mobile payments. Apple released the iPhone 6 and iPhone 6 Plus on September 9, 2014.

Design-orientierte Unternehmen schaffen zufriedenere Käufer durch digitale Kauferlebnisse. Foto: Depositphoto.com

So schaffen design-orientierte Unternehmen digitale Erlebnisse. Dies ist das Resultat der aktuellen Adobe Studie „Design Led Firms Win The Business Advantage“. Die Studie von Forrester Consulting im Auftrag von Adobe zeigt, dass Design-orientierte Unternehmen wirtschaftlich und wettbewerbstechnisch deutlich besser abschneiden als ihre Design-desinteressierten Mitbewerber.

Die Vorteile bei Design-orientierten Firmen

  • Mehr Kundenzufriedenheit: Die Hälfte (50 %) der Design-orientierten Befragten berichtet von zufriedeneren und loyaleren Kunden aufgrund des stärkeren Fokus auf Design.
  • Mehr wirtschaftlicher Erfolg:Knapp die Hälfte (46 %) berichtet von größerem wirtschaftlichen Erfolg/Gewinn dank des Einsatzes ausgereiften Designs.
  • Größere Marktanteile: Mehr als zwei Fünftel (41 %) der Design-Spitzenreiter berichten zudem von größeren Marktanteilen aufgrund der Design-Schwerpunkte in der eigenen Arbeit.

Die Studie zeigt darüber hinaus auch, welche Wege die Design-orientierten Firmen gehen, um sich von der Konkurrenz abzusetzen:

  • Designer-Teams in die Entwicklung digitaler Kundenerlebnisstrategien einbeziehen: Mehr als vier Fünftel (86 %) der Design-orientierten Unternehmen involvieren häufig oder immer Teams von Designern in die Entwicklung digitaler Kundenerlebnisstrategien.
  • Tools bzw. Systeme zum Testen von Ideen am Kunden: Vier Fünftel (83 %) der Design-orientierten Firmen nutzen bestimmte Tools oder Systeme, um neue Ideen direkt am Kunden zu testen.
  • Design als wichtiger Baustein für digitale Kundenerlebnisse und Marken sowie Investitionen in Tools und Training: Neun von zehn (91 %) der Design-bewussten Unternehmen führen Design als ein Kernelement digitaler Kundenerlebnisstrategien an, und mehr als vier Fünftel (85 %) sehen Design als wesentlichen Bestandteil von Marken an. Ebenfalls mehr als vier Fünftel (84 %) investieren in Tools, Services und Trainingsmaßnahmen rund um das Thema Design.

Nicht Design-orientierte Firmen mit schlechten Kundenerlebnissen

Während Design-bewusste Unternehmen sich all dieser Vorteile erfreuen, haben Design-desinteressierte Firmen laut der Studie eher das Nachsehen:

  • Schwächere oder gerade noch vergleichbare digitale Erlebnisse: Knapp die Hälfte (46 %) der Unternehmen, bei denen Design kein integraler Bestandteil digitaler Kundenerlebnisstrategien ist, berichtet von gerade noch vergleichbaren oder gar schlechteren Kundenerlebnissen im Vergleich zu ihren Mitbewerbern. Indes berichteten knapp drei Viertel (70 %) der Design-orientierten Firmen von besseren oder sogar branchenweit führenden digitalen Kundenerlebnissen gegenüber der Konkurrenz.
  • Einengung infolge tradierter Sturkturen: Knapp ein Drittel (32 %) der befragten Unternehmen gab vererbte Systeme und Prozesse als Hindernis bei der Entwicklung oder Optimierung zeitgemäßer Design-Praktiken an.
  • Geringere Fokussierung auf die Ausbildung eigener Talente und Fähigkeiten: Wenig überraschen dürfte die Erkenntnis, dass Design-bewusste Unternehmen insgesamt über größere Designer-Teams verfügen. Diese Unternehmen konzentrieren sich aber auch mehr darauf, eigene Talente und Fähigkeiten aufzubauen, und sind somit weniger von Fremdfirmen abhängig, während weniger Design-bewusste Betriebe eher auf externe Hilfe zurückgreifen.

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