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Website-Optimierung: Wie Sie die Verweildauer Ihrer Besucher erhöhen

1. Texte lesefreundlich gestalten

Bei der Website-Optimierung ist es wichtig, dass die Texte lesefreundlich dargestellt werden. Viele Internetuser mögen es nicht, lange Texte am Monitor zu lesen. Die meisten bevorzugen für umfangreiche Inhalte Bücher oder zumindest ausgedruckte Texte. Achten Sie darauf, kurz und anschaulich zu schreiben, die Texte gut zu strukturieren und prägnante Überschriften und Sub-Überschriften zu setzen. Zudem sollten Sie passende Fotos und Graphiken zur Auflockerung der Texte verwenden.

2. Verweildauer durch schnelle Ladegeschwindigkeit und optimale Bildschirmauflösung erhöhen

Kein Internetuser möchte lange warten, bis der Content geladen ist. Wenn man selber einen schnellen Internetzugang oder einen sehr großen Monitor hat, kann man schnell diese Aspekte der Website-Optimierung vergessen und beispielsweise auch in einer völlig unpassenden Auflösung die eigene Internetseite erstellen. Richten Sie sich hier nach der Bildschirmauflösung, den die breite Masse Ihrer Besucher hat. Analysieren Sie dazu die Daten Ihrer Tracking-Software wie zum Beispiel etracker oder Google-Analytics.

3. Website-Optimierung durch Strukturen, Rubriken und Tags

Erhöhen Sie die Verweildauer Ihrer Besucher, indem Sie Kategorien anlegen, Ihren Content in Serien einteilen und Inhalte verschlagworten (Tags). Checken Sie Ihre interne Suche und prüfen Sie diese auf Herz und Nieren. Wird wirklich alles gefunden, was gefunden werden kann und soll?

4. Orientierung durch konstante Elemente

Wiederholen Sie bestimmte Website-Elemente immer wieder und benutzen Sie auf jeder Seite und in jedem neuen Beitrag die gleichen Formatierungen in Überschriften, Sub-Überschriften, Texten, Links, Bildunterschriften und Kommentaren.

5. Website-Optimierung durch klares und festes Layout

Ein Layout muss sich im Laufe der Zeit entwickeln. Ist es jedoch einmal soweit, ändern Sie nicht laufend die Design- und Darstellungsvarianten. Ein Corporate Design ist dafür da, dass es irgendwann von den Usern erkannt und mit der entsprechenden Marke verknüpft wird.

6. Übersichtliche Navigationsleisten und 3-Klick-Regel

Navigationsleisten im Header sowie eine Breadcrumb-Leiste (Schnellnavigation) gehören auf Webseiten mittlerweile zum guten Ton und unterstützen den Leser dabei, einfach und schnell die gewünschten Inhalte auf der Webseite zu finden. Sorgen Sie dafür, dass dieser mit maximal 3 Klicks an jede mögliche und gewünschte Stelle auf Ihrer Webseite kommt. Jeder Klick mehr wird Ihre Verweildauer nicht erhöhen, denn User wollen nicht suchen, sie wollen finden. Wer nur sucht und nur klickt, gibt irgendwann genervt auf und verlässt die Website.

7. Website-Optimierung durch eine Seitensuche

Je mehr passende Inhalte Ihre Leser auf Ihren Webseiten finden, desto besser. Alles was das Finden unterstützt, sollten Sie ebenfalls unterstüzen. Helfen Sie dem Leser sein Problem zu lösen, also helfen Sie ihm zu finden, nach was er sucht. Dann kommt er auch wieder. Denn wo einmal eine Lösung war, könnte es wieder eine Lösung geben.

8. Nur zwei bis drei Kernfarben im Design

Dies ist meiner Erfahrung nach einer der wichtigsten Punkte bei der Benutzerfreundlichkeit und der Verweildauer überhaupt. Manche Webseiten sind so hochgestylt und grafisch aufgepimpt, dass sie genau deswegen in Sachen Verweildauer gnadenlos versagen. Bedenken Sie, so schön auch eine Seite subjektiv betrachtet für den einen oder anderen Leser sein mag, jeder hat einen anderen Geschmack. Und je mehr Sie grafisch Ihre Seite optimieren, je subjektiver wird das Ganze und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass es nur wenigen Benutzern gefällt.

9. Unterschiedlicher Darstellungsformate bei komplexen Themen

Schreiben Sie nicht einfach wild drauf los. Nutzen Sie verschiedene textliche Darstellungsformen wie z. B. Nachrichten, Hintergrundberichte, Reportagen, Interviews, Kommentare, Checklisten, Tutorials, Anleitungen, Statistiken, Umfragen, Pressemeldungen oder Aufzählungen.

10. Website-Optimierung durch weiterführende Informationen

Verlinken Sie auf weiterführende und passende Informationen, Blogposts, Webseiten und Services. Das können externe aber auch interne Verlinkungen sein, welche dem User im besten Fall dazu führen, sein Problem nicht nur zu lösen, sondern einen regelrechten Gewinn daraus zu ziehen.

Aber auch hier gilt: Weniger ist mehr. Denn ein Text in welchem jedes zweite Wort zu weiterführenden Quellen verlinkt ist, stört nicht nur den Lesefluss, sondern killt damit auch die Verweildauer, da der Leser genervt und überfordert aufgibt.


Tobias  Knoof

Über den Autor Tobias Knoof

Tobias Knoof ist erfolgreicher Internet-Marketer sowie Unternehmer und Gründer verschiedener Internet Start-Ups wie z. B. der Lernplattform Superlearn.de. Er war Traffic Marketing-Manager bei Yopi.de, einem der größten Preisvergleicher im deutschsprachigen Raum, und Initiator zahlreicher Joint-Venture Projekte wie Digitale-Infoprodukte.de. Sein Interesse gilt dem Aufbau und der Entwicklung der Infomarketing-Szene in Deutschland und er beschäftigt sich seit Jahren mit der Erstellung, dem Aufbau und Vertrieb digitaler Informationsprodukte im Internet.