Business-KniggeKleider machen Leute – das passende Joboutfit

Joboutfit

Auf Kleidung wird geachtet – deswegen sollten Sie ein entsprechendes Joboutfit im Büroalltag haben. Foto: Depositphoto.com

Mit Ihrem Joboutfit können Sie direkt darauf einwirken, wie Sie wahrgenommen werden: Seriös und kompetent oder lässig und individuell. Über das Joboutfit demonstrieren Sie Wertschätzung für sich selbst und für andere, zeigen einem Arbeitsumfeld oder einem Anlass schon äußerlich den entsprechenden Respekt.

Es ist daher wichtig, sich über seinen Kleidungsstil Gedanken zu machen. Natürlich ist die Branche, in der man arbeitet ein erster wichtiger Aspekt. Sind Sie in der Versicherungswirtschaft, im Bankenbusiness, in den Führungsetagen großer Unternehmen oder als Anwalt tätig, tragen Sie klassische Businesskleidung. Für die Damen heißt das: Hosenanzüge, Kostüme, Kombinationen oder Hosen mit Blusen und Blazern.

Die Herren tragen Anzüge in den Farben Grau, Anthrazit, Blau und evtl. Braun. Dazu unifarbene oder sehr dezent gestreifte Lang-Arm-Hemden, meistens Krawatten und Lederschuhe. Je weiter oben Sie in der Hierarchie stehen, desto strenger ist der Dresscode.

1. In manchen Branchen ist auch ein legéres Joboutfit angesagt

Die halboffizielle Kleidung erlauben Branchen wie der Werbebranche, der Musikszene, der Modebranche oder viele IT-Startups einen etwas lockeren Kleidungsstil. Dort bewirken die klassischen Dresscodes eher ein Staunen. Deshalb sind hier gepflegte Hosen und Hemden mit Jacken und sportlicheren Schuhen völlig in Ordnung.

Trotz der unterschiedlichen Branchen, Positionen und Dresscodes haben folgende Empfehlungen für alle Berufstätigen Gültigkeit:

2. Achten Sie grundsätzlich auf gepflegte Kleidung und Schuhe

Damenschuhe sind höchstens vorne offen und haben eine Absatzhöhe von nicht mehr als 6 cm. Die Herrenschuhe sollten geschlossen getragen werden.

3. Frauen sollten sich aufreizend kleiden

Zu aufreizende Kleidung entspricht bei Frauen nicht den allgemeinen Regeln. Die Damen sollten keinen tiefen Ausschnitt, spannende oder gar schulterfreie Oberteile tragen. Miniröcke und Hotpants sowie zu enge Kleidung sind tabu.

4. Auch Männer sollten nicht zu viel Haut zeigen

Für die Herren gilt ähnliches: Keine kurze Hosen, Oberteile mit mindestens kurzen Ärmeln, besser lange Ärmel und keine Caps.

5. Seien Sie besser angezogen als erwartet

Sie liegen immer richtig, wenn Sie besser angezogen sind, als man es von Ihnen erwartet, denn ein overdressed stört nicht, sondern kann höchstens ein Lächeln hervorrufen. Underdressed hingegen kann eine Beleidigung sein!


Originalbild unter: http://nadinerauss.fotograf.de/photo/55b9e079-a1c0-41aa-a98a-1bc90a239048

Über den Autor Susanne Beckmann

Susanne Beckmann ist Business-Knigge-Trainerin und gibt in Unternehmen über alle Hierarchieebenen hinweg Seminare über moderne Umgangsformen im Geschäftsleben. Tipps und Informationen speziell für Berufseinsteiger hat sie in ihrem Buch „#Benehmen“  zusammengefasst. www.susanne-beckmann.de

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