E.Mail-Marketing

6 Tipps für die Adressgewinnung im (E-)Commerce

Shoppen

Adressgewinnung ist nicht nur ein Thema für Online-Händler. Auch der stationäre Handel kann dieses Marketinginstrument für sich nutzen. Depositphoto.com

Gerade dann können Shops das hohe Kundenvolumen beim Shopping nutzen, um sie für ihr Newsletter-Angebot zu begeistern und so Kundenbindung und Abverkauf über dieses Instrument zu fördern. Je besser die Anmeldung für den Newsletter gestaltet und platziert ist, desto mehr Interessenten melden sich dafür an. Christian Schmidt, Geschäftsführer des E-Mail-Marketing-Lösungsanbieters CleverReach, gibt sechs hilfreiche Tipps für die Adressgewinnung:

1. Vorteile kommunizieren

Wer seine E-Mail-Adresse hergibt, will wissen, warum. Listen Sie die Vorteile einer Newsletter-Anmeldung klar und verständlich auf. Das können frühzeitige Benachrichtigungen bei Sonderangeboten oder neuen Produkten, Gutscheine, Insider-Wissen oder Event-Einladungen sein. Gewinnspiele oder Umfragen passen ebenfalls gut mit Newsletter-Anmeldungen zusammen. So muss der Empfänger für zwei Zwecke nur einmal seine Daten hinterlegen und Sie profitieren doppelt.

2. Kauflaune der Kunden heben

Knüpfen Sie die Newsletter-Anmeldung an einen Rabatt für den nächsten Einkauf. Diesen können Sie unterschiedlich gestalten: als Nachlass auf eine Mindesteinkaufsumme, Prozente auf einen Artikel, eine Produktkategorie oder auf den Gesamteinkauf des Kunden. Wenn Sie sowohl im stationären als auch im Online-Handel aktiv sind, beschränken Sie den Gutschein nicht auf Ladengeschäft oder E-Shop. Lassen Sie dem Kunden die Wahl und stärken Sie somit beide Geschäftsbereiche.

3. Adressgewinnung durch clevere Datenabfrage

Holen Sie bei der Newsletter-Anmeldung nur wenige Informationen auf einmal über den Empfänger ein. Das erhöht die Chance, dass sich der Interessent registriert. Viele Unternehmen sind dazu übergegangen im ersten Schritt nur die E-Mail-Adresse abzufragen. Das geht jedoch besser. Fragen Sie neben der E-Mail-Adresse noch eine weitere Information ab, welche das Newsletter-Angebot für den Empfänger sofort verbessert. Zum Beispiel lässt sich der „Jetzt-Newsletter-bestellen“-Button mit einem für „Mann“ und einem für „Frau“ ersetzen. Weitere relevante Information können Sie zum Beispiel auf der Bestätigungsseite nach dem Double-Opt-in abfragen.

4. Adressgewinnung auch offline erfolgen lassen

Adressgewinnung kann auch im Ladengeschäft stattfinden und lässt sich an Ihrer Kasse, auf Ihrem Event oder an Ihrem Marktstand umsetzen. Platzieren Sie auf der Rückseite Ihres Flyers, den Sie sowieso produzieren, ein Newsletter-Formular. So sparen Sie Papier und sowohl Interessent als auch Ihr Unternehmen profitieren gleichermaßen. Wichtig: Schulen Sie Ihr Personal darauf, den Kunden beim Shopping freundlich auf das Newsletter-Angebot und seine Vorteile hinzuweisen. Die E-Mail-Adresse kann auch direkt vom Personal abgefragt und auf einer Sammelliste zusammen mit dem Datum notiert werden. Lassen Sie den Kunden den Eintrag unterschreiben, um die Einwilligung des Kunden nachweisen zu können.

5. Benachrichtigung als Service anbieten

Bieten Sie Ihren Kunden E-Mail-Benachrichtigungen an. Beispielsweise wenn er einen Artikel erwerben möchte, der im Laden gerade vergriffen ist, oder wenn er ein Produkt zurücklegt. Der Kunde füllt eine Karte mit Namen und E-Mail-Adresse aus und bekommt dann die erforderlichen Informationen zugeschickt. Gleichzeitig können Sie ihn über die Karte für den Newsletter werben.

6. Allgegenwärtig sein

Machen Sie an so vielen Stellen beim Shopping wie möglich auf Ihren Newsletter aufmerksam. Eingang, Kasse, Ausgang: Das sind die wichtigsten Stellen, um eine Newsletter-Anmeldung zu platzieren – und zwar sowohl im Ladengeschäft als auch im Online-Shop. Auf Online übertragen bedeutet das: Blenden Sie ein Pop-up ein, wenn der Interessent auf Ihre Seite kommt, machen Sie bei der Bezahlung des Warenkorbs auf Ihr Newsletter-Angebot aufmerksam sowie auf der Bestellbestätigungsseite und in der entsprechenden E-Mail.

 


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