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Die unbeliebtesten Berufe der Deutschen

Deutlich besser sieht es im übrigen Finanzgewerbe aus. Trotz Finanzkrise ist die Arbeit als Bankkaufmann nur für 15 Prozent der Deutschen ein gänzlich unattraktives Berufsfeld. Für weitere 30 Prozent der Bürger wäre eine politische Laufbahn völlig ausgeschlossen, 21 Prozent würden niemals als Reinigungskraft arbeiten. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Kommunikationsagentur Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Die unvorteilhafte Wahrnehmung der Versicherungsvertreter färbt auch auf die eher wohlwollenden Befragten ab. So wird der Beruf selbst von jenen, die ihnen ergreifen würden, häufig mit Worten wie „Aufquatschen“ (48 Prozent) oder „Klinkenputzen“ (43 Prozent) in Verbindung gebracht. Zudem stört 42 Prozent der existenzielle Erfolgsdruck, der dem Beruf anhaftet. Besonders schlimm: Rund drei Viertel der Befragten, die den Beruf des Versicherungsvertreters ablehnen, verwenden den Begriff „Übers Ohr hauen“ in ihrer Beschreibung. Selbst unter den Wohlwollenden tut dies jeder Dritte.

Entsprechend ablehnend würden die Bundesbürger reagieren, wenn ihr Kind eine Ausbildung bei einem Versicherungskonzern beginnen möchte: 29 Prozent wären strikt dagegen, nur jeder Zehnte würde seinem Kind ausdrücklich dazu raten.

Unbeliebte Berufe der Deutschen

  1. Versicherungsvertreter (45 Prozent)
  2. Politiker (30 Prozent)
  3. Fernfahrer (29 Prozent)
  4. Straßenkehrer (23 Prozent)
  5. Landwirt (22 Prozent)
  6. Grundschullehrer (22 Prozent)
  7. Reinigungskraft (21 Prozent)
  8. Bankkaufmann (15 Prozent)
  9. Arzt (13 Prozent)
  10. Journalist (12 Prozent)

Quelle: Faktenkontor.de


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