Unternehmensführung

Auslandsexpanion: Der Mittelstand sollte in die USA gehen

In den USA gibt es Geld und Ideen – und erst recht der amerikanische Wille, etwas (um nicht zu sagen „alles“) grundlegend auf den Kopf zu stellen. So etwas geht nicht von heute auf morgen, aber es fängt heute an.

Und die Amerikaner (manche nur im Stillen) haben schon erkannt, dass ihnen für ihre Vorhaben nicht nur „brains“ zu fehlen beginnen, sondern dass auch die erforderlichen „Ressourcen“ (=Technologien und KnowHow) zum großen Teil von außen kommen müssen. Das gilt für den Bereich „Erneuerbare Energien“ genau so wie für den Bereich „Schienenverkehr“, im Bereich „Healthcare“ so wie in „you name it“. …

Heute ist die richtige Zeit dafür, dass deutsche Unternehmen an ihrer „transatlantischen Brücke “ gen USA bauen. Die Amerikaner mögen die Deutschen und bringen ihnen viel Respekt und Vertrauen entgegen. Nur man muß schon auf sie zugehen.

Überspitzt gesagt: die USA brauchen die Deutschen, würden es aber nie so offen sagen. Die USA sind seit Jahrzehnten unser Freund, unser Partner und unser Alliierter. Die USA bauen ihre Gesellschaft grundlegend um und dabei brauchen sie (deutsche) Hilfe. Gab es je einen besseren Zeitpunkt, sich mit dem „American Way of Doing Business in USA“ zu beschäftigen? Und Netzwerke zu den Amerikanern aufzbauen, die jetzt die Verantwortung tragen? Betrachtet man es sachlich und nüchtern: was hat China im Vergleich dazu zu bieten?

Vielleicht sollte der eine oder andere Politiker und Wirtschaftsförderer doch eher einmal mehr als zu wenig in die USA fliegen und sich dort auch mal unter das gewöhnliche Businessvolk mischen – die USA sind gerade zu Beginn des 21. Jahrhundert mehr als ein Urlaubsland.

Autor: Peter H. Dehnen, President & Founder German American Business Forum in Washington D.C.


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