Überraschungen vermeiden

Berufsunfähigkeit – ein Risiko, das jeden betrifft

Dabei geht es nicht zwangsläufig um einen fahrlässigen Umgang mit sich selbst, sondern darum, dass Schadensrisiken sich oft nicht kalkulieren lassen. Dennoch wird Berufsunfähigkeit als bedrohliches Phänomen offenbar weitgehend unterschätzt. Ein paar Fakten schaffen Aufklärung zu diesem wichtigen Thema.

Besonders junge Menschen sind betroffen

Kaum jemand, der gesund ist, kann sich vorstellen, von jetzt auf gleich nicht mehr arbeitsfähig zu sein. Vor allem junge, gesunde und motivierte Menschen scheinen sich kaum mit dem realen Risiko und der Notwendigkeit von Absicherung gegen Berufsunfähigkeit auseinanderzusetzen. Doch die ernüchternde Wahrheit ist, dass dieses Thema nicht bloß besondere Risikogruppen wie ältere oder körperlich schwer arbeitende Menschen betrifft. Vor allem junge Erwachsene, die erst am Anfang des Berufslebens stehen und noch kaum etwas verdient haben, sollten sich darüber bewusst werden, wie unerwartet eine Erwerbsunfähigkeit eintreten kann und wie fatal deren Folgen sind. Wer nicht zufällig Millionen auf dem Konto hat, kann sich aber dennoch gegen die finanziellen Konsequenzen der Berufsunfähigkeit schützen. Versicherer wie CosmosDirekt bieten vielfältige Tarife an, die hier umfassend und individuell absichern. Darüber hinaus gilt: Das Risiko der Berufsunfأ¤higkeit nimmt mit dem Alter zu. Der Abschluss einer Versicherung ist demnach umso günstiger, je jünger der Versicherungsnehmer ist.

Einfache Ursachen mit schweren Konsequenzen

Es ist schwer zu akzeptieren, dass Berufsunfähigkeit weder zwischen Jung und Alt, noch zwischen Alleinstehenden, Verheirateten oder Familien unterscheidet. Doch tatsächlich können für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen vermeintlich ganz banale Situationen oder Geschehnisse zur Berufsunfähigkeit führen, die wir im Alltag nicht bewusst wahrnehmen oder womöglich sogar ausblenden. Typische Ursachen für Berufsunfأ¤higkeit sind insbesondere:

  • Psychische Erkrankungen:
    Zwischen 2006 und 2015 stieg allein die Dauer der durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Erkrankungen von 27,3 auf 35,5 Tage pro Fall. Bei Frauen war in diesem Zeitraum der Anstieg (8,5 Tage) sogar noch deutlicher als bei Männern (7,8 Tage). Bei dauerhafter Belastung also ein ernstzunehmendes Thema – zumal psychische und nervliche Erkrankungen zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit zählen.
  • Körperliche Erkrankungen mit schwerem Verlauf:
    Schwere körperliche Krankheiten wie Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen oder Krebs können zu einem teilweisen oder vollständigen Wegfall der Arbeitsfähigkeit fürhren.
  • Physische Schädigung durch Unfälle:
    Im Beruf, Alltag oder Urlaub kann es durch Eigen- oder Fremdverschulden zu schwerwiegenden körperlichen Schäden, zur Behinderung oder gar Invalidität kommen, die die Arbeitsfähigkeit dauerhaft beeinträchtigt.

Umso entscheidender ist es also, im Ernstfall mit einer Berufsunfأ¤higkeitsversicherung potenziell schlimme finanzielle Verluste für sich oder die eigene Familie abmildern zu können.

Die vernachlässigte Versicherung

Mit durchschnittlich sechs Versicherungen pro Kopf gelten die Deutschen nicht bloß als versicherungsfreudiges Volk, sondern werden zuweilen sogar als „überversichert“ bezeichnet. Dennoch scheint der Wert und die Notwendigkeit der Berufsunfähigkeitsversicherung hierzulande häufig außer Acht gelassen zu werden. Die sogenannte BU zählt jedoch nach Ansicht von Experten neben der Krankenversicherung und der privaten Haftpflichtversicherung zu den sinnvollsten und wichtigsten Standard-Versicherungen. Doch warum ist das so? Die Gründe sind so einfach wie Besorgnis erregend. Ohne ausreichenden Versicherungsschutz bei Berufsunfأ¤higkeit drohen im schlimmsten Falle unter anderem:

  • dauerhafter Verdienstausfall und Zahlungsunfähigkeit (Ausfallrisiko)
  • unzureichende Erwerbsminderungsrente
  • Pflegebedürftigkeit

Dass niemand krank werden oder sich aufgrund eines Haftungsfalles selbst verschulden möchte, ist verständlich. Doch die geringe Anzahl derer, sich gegen unvorhergesehene Umstände absichern möchten, die sie dauerhaft daran hindern, ihren Job auszuüben, verwundert: Laut Statistik ist zwischen 2013 und 2016 die Anzahl von Personen in Deutschland, in deren Haushalt eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden ist, auf einem konstant niedrigen Level gewesen – und tendenziell sogar sinkend: Während im Jahr 2013 rund 14,5 Mio. Deutsche eine BU abgeschlossen haben, waren es 2016 nur noch 13,8 Mio. Dagegen stehen deutliche 55,8 Mio. (2013) bzw. 55,7 Mio. (2016) ohne nachweisliche oder angegebene Berufsunfähigkeitsversicherung. Ein alarmierendes Missverhältnis in Bezug auf die individuelle Absicherung. Erschwerend kommt hinzu, dass der Bezug einer BU mit zunehmendem Alter und sich verschlechternden Gesundheitsbedingungen durch die pflichtmäßige Gesundheitsprüfung wesentlich teurer oder finanziell unmöglich werden kann. Ein Grund mehr, nicht zu lange abzuwarten.

 


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