Business-Kleidung

Das richtige Outfit für Manager

Wer auf der Arbeit nicht auf sein Äußeres achtet, dem kann schnell Nachlässigkeit vorgeworfen werden. Gerade in einer führenden Position sollten Sie darauf achten, immer gepflegt und ordentlich gekleidet zu erscheinen. Immerhin verlangen Sie auch von Ihren Angestellten bzw. Unterstellten, dass sie das Unternehmen gut repräsentieren Auuch der Manager gilt daher auch beim Dresscode in der Firma als Vorbild. Das zeigt sich auch bei einer Umfrage in verschiedenen DAX-Unternehmen. Zwar gibt es in den meisten Firmen kaum strikte Vorgaben zum Dresscode, doch die Manager vertrauen ihren Mitarbeitern, dass sie gepflegte und für ihre Arbeit angemessene Kleidung tragen. Wer daher möchte, dass seine Mitarbeiter in Anzug mit Krawatte und in Kostümen arbeiten, sollte auch selbst so auftreten.

Die Kleidung muss perfekt sitzen

Wie bereits hier erklärt, stellt die Branche, in der man arbeitet, ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des richtigen Outfits dar. Gerade in Bereichen wie in Anwaltskanzleien, in den Führungsebenen großer Unternehmen und im Finanz- oder Versicherungssektor wird auf klassische Businesskleidung Wert gelegt. Grundsätzlich gilt dort überall: Die Kleidung muss perfekt sitzen. Egal ob Anzug, Kostüm oder Bluse – schlecht sitzende Kleidung fällt Ihrem Gegenüber sofort ins Auge und erweckt den Eindruck von Nachlässigkeit. Im Notfall sollten Sie sogar einen perfekten Schnitt hochwertigen Materialien vorziehen – im besten Fall natürlich besser auf beide Kriterien achten.

Für den perfekten Sitz gibt es einiges zu berücksichtigen: Sowohl die Kleidung der Herren als auch der Damen sollte weder zu weit noch zu eng geschnitten ein. Ein perfekter Sitz zeichnet sich dadurch aus, dass die Kleidung wie eine zweite Haut sitzt, die Materialien Substanz haben, aber weich fallen, sodass man weder im Stehen noch im Sitzen ein unkomfortables Tragegefühl hat und womöglich ständig an Hose oder Bluse herumzupfen muss. Stattdessen sollte man volle Bewegungsfreiheit genießen.

Manager-Dresscode

  • Perfekter Schnitt: Bei Business-Anzügen können Sie zu einem schmal geschnittenen Einreiher mit zwei Knöpfen greifen. Das Sakko ist tailliert geschnitten, es kann kürzer als gewöhnlich ausfallen und beispielsweise bereits etwas unterhalb der Hüfte enden. Die Hosenbeine sollten nicht zu weit ausfallen und auch an den Oberschenkeln nah anliegen. Einen hochwertigen Businessanzug erkennt man unter anderem daran, dass die Nähte auch tatsächlich genäht und nicht geklebt sind.
  • Accessoires: Bei der Schuhwahl hat zumindest der Vorstand nicht zwischen Braun oder Schwarz zu entscheiden: Der Geschäftsführerr des Maßschneidergeschäftss Cove & Co, Prof. Dr. Ebbo Tücking, erklärt, dass Manager im Berufsalltag stets schwarze Lederschuhe tragen sollten. Diese müssen außerdem rahmengenäht sein und einen klassischen Schnitt wie Half Brogue, Cap Toe oder Monk haben. Auch andere Accessoires wie Gürtel und Businesstasche sollten aus gepflegtem, schwarzem Echtleder bestehen. Eine seidene Krawatte gehörte bisher zum äußeren Erscheinungsbild des Top-Managers dazu, doch mittlerweile wird diese immer öfter weggelassen. Vor allem bei Managern wie Daimler-Chef Dieter Zetsche fällt auf, dass er zum Beispiel bei Gesprächen mit Start-ups oder Silicon-Valley-Größen lieber auf die Krawatte verzichtet, wie der Tagesspiegel beobachtet hat. Wer sich dennoch für den Schlips entscheidet, sollte hier Wert auf gute Stoffqualität legen und vor allem imstande sein, einen solchen richtig zu binden. Weiterhin sollten Sie Strümpfe Socken vorziehen, um nackte Haut zu vermeiden, wenn die Hose beim Hinsetzen hochrutscht –  Schwarz ist hier außerdem Pflicht.
  • Schmuck: Auf Schmuck sollten Sie in einer Führungsposition verzichten. Kleine Ohrstecker, filigrane Kettchen oder Armbänder wirken unseriös. Erlaubt sind demgegenüber der Ehering und eine hochwertige Armbanduhr. Hier ist es Ihnen auch durchaus möglich, individuelle Vorlieben in das Outfit einfließen zu lassen. Bei der Wahl der Uhr können Sie mit unterschiedlichen Stilen spielen und sich zum Beispiel für ein klassisches Modell mit Lederarmband oder für die sportliche Variante mit zwölfeckiger Lünette aus Edelstahl wie etwa bei der TAG Heuer Aquaracer entscheiden –  Hauptsache, die Uhr ist von hoher Qualität und wirkt nicht billig.

Managerinnen-Dresscode

  • Schnitt: Auch Managerinnen sollten auf einen guten Schnitt achten. Die Kleidung sollte perfekt passen, nicht hauteng sitzen oder aus Versehen unerwünschte Einblicke gewähren. Tiefe Ausschnitte und zu kurze Röcke sollten Sie daher vermeiden. Wenn Sie Ihre weibliche Silhouette trotzdem betonen möchten, greifen Sie zu taillierten Schnitten und achten Sie auf hochwertige Stoffe. Hochqualitative Materialien sorgen für Substanz und gleichzeitig einen weichen Fall. Wer sich für Rock oder Kleid entscheidet, sollte bei der Länge darauf achten, dass der Rocksaum das Knie umspielt und nicht mehr als eine Handbreit über dem Knie endet.
  • Accessoires: Die passenden Schuhe haben einen drei bis acht Zentimeter hohen Absatz. Bei sommerlichen Temperaturen können Sie auf sogenannte Sling-Backs oder Two Pieces ausweichen –  wichtig ist dabei, dass die Pumps vorn immer geschlossen sind. Falls Sie auf hohen Hacken keinen sicheren Gang haben, sollten Sie lieber auf elegante flache Slipper oder Schnürhalbschuhe setzen. Beim Thema Schmuck gilt: Weniger ist mehr. Pompöse Anhänger und klimpernde Armreifen legen Sie besser nur in Ihrer Freizeit an. Auf der Chefetage sollten Sie stattdessen minimalistischen und vor allem hochwertigen Schmuck tragen. Die Handtasche sollte stabil geformt und eher kantig sein  –  außerdem sollten alle wichtigen Dinge, etwa auch ein kleines Notebook, darin Platz finden. Daher passen kantige Ladybags und Shopper hervorragend.
  • Make-up und Frisur: Ebenso wie beim Schmuck und den Accessoires gilt auch bei Haaren und Make-up: Weniger ist mehr. Die Haare sollten nicht zu aufwendigen Frisuren gebunden sein, nehmen Sie sie besser zu einem ordentlichen Pferdeschwanz zusammen oder stecken Sie sie zu einem Dutt hoch. Natürlich dürfen Sie Ihre Haare auch offen tragen, wenn sie gepflegt aussehen und Haarsträhnen nicht störend ins Gesicht fallen. Das Make-up sollte ausschließlich dazu dienen, Ihre natürliche Erscheinung zu unterstreichen und Sie nicht im Typ verändern. Auf falsche Wimpern, zu viel Lidschatten oder knalligen Lippenstift sollten Sie unbedingt verzichten.

 


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