Zukunft des Einzelhandels

5 Gründe, warum Standortdaten für Händler unverzichtbar sind

Wenn Händler wissen, wo sich ein Smartphone befindet, können sie auf diesem Gerät mit den Standortdaten gezielt Werbebotschaften weitergeben. Foto: ©mauro-fabbro/Depositphotos.com

1. Ansprache nach tatsächlichem Verhalten aussteuern

Um den richtigen Nutzer zum richtigen Zeitpunkt anzusprechen, ist das Timing entscheidend. Mit Standortdaten wird es für Marketer und Retailer möglich, zu erkennen, wie sich der Kunde tatsächlich verhält. Zum Beispiel, ob er sich vor oder bereits im Laden befindet. Das ist für das Abpassen des richtigen Moments enorm wichtig. Maßnahmen zur Ansprache der Zielgruppe fußen somit auf in Echtzeit vorliegenden Informationen, nicht auf Spekulationen wie bei Targeting-Optionen, die auf Umfragen oder soziodemografischen Daten beruhen.

2. Zielgruppen präziser ansprechen

Wenn Händler wissen, wo sich ein Smartphone befindet, können sie auf diesem Gerät gezielt Werbebotschaften präsentieren. Beispielsweise indem sie Kunden Angebote oder Rabatte senden, wenn sich diese in unmittelbarere Nähe aufhalten. Kunden können so in das eigene Ladengeschäft geleitet werden, was zu höheren Umsätzen führt. Außerdem grenzen sich Händler so zusätzlich vom Wettbewerb ab.

3. Kunden-Affinitäten mit Standortdaten erkennen

Anhand des tatsächlichen Kundenverhaltens kann zudem eine Affinität zu bestimmten Retail-Marken abgelesen werden. Die ermittelten Standortdaten zeigen auf, vor welchen Ladengeschäften sich bestimmte Smartphones besonders häufig aufhalten und welche Geräte längere Zeit im Laden verbringen. So können Fashion-Brands Kunden, die solche Stores besuchen, gezielt mobil ansprechen, da davon ausgegangen werden kann, dass sie Neigung für ähnliche Marken und Ladengeschäfte aus demselben Preissegment aufweisen.

4. Eine genauere Erfolgsmessung durchführen

Mit dem Einsatz von Standortdaten lässt sich auch die Erfolgsmessung präzisieren, da nachvollzogen werden kann, welche Smartphones nach Ausspielen einer mobilen Anzeige tatsächlich im Ladengeschäft waren. So lassen sich (künftige) Maßnahmen optimieren und besser planen.

5. Die Wettbewerber beobachten

Standortdaten können auch zur Wettbewerbsbeobachtung herangezogen werden. Sie zeigen unter anderem auf, wo sich die meiste Laufkundschaft aufhält und wie viele Ladenbesucher der Konkurrent in der Nachbarschaft hat. Anhand dieser Informationen kann beispielsweise nachvollzogen werden, wieso das eigene Ladengeschäft nicht den erwünschten Umsatz bringt.


Über den Autor Johannes Paysen

Johannes Paysen ist Diplom Kaufmann und Country Manager Germany der xAd Gmbh. Das Unternehmen ist der führende Technologieanbieter für standortbezogenes Marketing. Die patentierte Lösung hilft Marken dabei, das Potenzial der zu 90 Prozent offline getätigten Einkäufe durch eine mobile Konsumentenansprache zu heben. www.xad.com

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