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Sicherheit bei der Bezahlung von Online-Käufen mit Bitcoins

Der Bitcoin ist eine der am schnellsten wachsenden Währungen weltweit. Foto: ©ulchik74/Depositphotos.com

Sowohl die Sicherheit als auch die Zuverlässigkeit der Währung werden immer wieder und wieder hinterfragt. Für viele stellt sich hier die Frage, wie sicher sind Bitcoins für die Bezahlung bei Online-Einkäufen? Werfen wir einen Blick auf die Probleme in Bezug auf die Sicherheit von Bitcoins bei der Verwendung im Internet.

Sind Bitcoin-Wallets sicher?

Die Redakteurin Stefanie Müller von Casinoonline.de schreibt: „Auch wenn der Bitcoin oft als eine neue Währung beschrieben wird, muss unbedingt darauf hingewiesen werden, dass Bitcoins nur auf digitalem Wege gehandelt und verwendet werden.“ Der Wert oder Wechselkurs wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Der Wert eines Bitcoins wird mithilfe des „Minings“ berechnet. Transaktionen sind nur anhand der Lösung mathematischer Gleichungen möglich. Derjenige, der mit seinem Computer die benötigte Rechenleistung bereitstellt, wird mit Bitcoins belohnt. Für das Senden und Empfangen von Zahlungen wird ein Bitcoin e-Wallet verwendet, ein weiterer digitaler Wallet wie z. B. PayPal.

Bei diesem Thema ist ein bestimmter Grad an Eigenverantwortung erforderlich. Um es einfach zu sagen, Ihr Bitcoin-Wallet ist so sicher, wie Sie es machen. Bitcoins können einfach und schnell gesendet werden. Das mag bequem sein, führt aber auch dazu, dass die Wahrscheinlichkeit steigt, Opfer eines Diebstahls zu werden. Nutzen Sie ihren gesunden Menschenverstand und die verfügbaren Tools, um Ihren Bitcoin-Wallet zu schützen, sollten keine Probleme auftreten. Ihr Wallet wird sich nicht selbst schützen, das müssen Sie übernehmen.

Können Bitcoin-Zahlungen rückgängig gemacht werden?

Es wurden Bedenken geäußert, dass Bitcoin-Zahlungen rückgängig gemacht und so Händler von potenziellen Käufern hereingelegt werden können. Glücklicherweise können Bitcoin-Zahlungen nicht rückgängig gemacht werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Transaktion nicht storniert werden kann. Es liegt in der Hand des Bitcoin-Empfängers, auf Anforderung des Käufers hin eine Rückerstattung anzubieten. Das entspricht im Wesentlichen einer Bitcoin-Transaktion in einem Shop in einer Alltagssituation.

Ist Bitcoin anonym?

Einer der größten Kritikpunkte, denen sich Bitcoin stellen muss, ist die Tatsache, dass ein Bitcoin-Nutzer bei einer Transaktion seine Identität nicht offenlegen muss. Das hat zu Spekulationen geführt, dass die Währung für die Bezahlung von Drogen, Pornografie und anderem illegalen Material verwendet werden kann. Es mag sein, dass bei der Einführung des Bitcoins eine mangelnde Regulierung zu einer gewissen Wildwest-Mentalität geführt hat, aber die Szene hat sich seitdem stark verändert. Die Details der Bitcoin-Transaktionen werden öffentlich gespeichert und können von jedem eingesehen werden. Die Identitäten der an der Transaktion beteiligten Personen werden nicht angezeigt, die Bitcoin-Adressen aber schon. Die persönlichen Daten zu verstecken, kostet extrem viel Mühe, aber es ist für Einzelpersonen dennoch möglich, andere an der Einsicht ihrer persönlichen Daten zu hindern. Wie auch immer, Bitcoin ist nicht vollständig anonym.

Können Bitcoins besteuert werden?

Leider unterliegen Bitcoins in bestimmten Staaten der Steuerpflicht, auch wenn es sich nicht um eine offizielle Währung handelt. Tatsache ist, dass alles besteuert werden kann, was von Wert ist. Bitcoins haben einen Wert und können daher besteuert werden. Es wurde berichtet, dass über 100.000 Händler inzwischen Bitcoins akzeptieren ,bis zu 5,8 Millionen Kunden verwenden heute Bitcoins und der Marktwert der Bitcoins beläuft sich heute auf ca. 29 Milliarden USD. Es überrascht daher wenig, dass die Regierungen großes Interesse daran haben, Bitcoins zu besteuern.

Sind Bitcoins zuverlässig?

Viele Menschen sind auch weiterhin skeptisch, was die Bezahlung von Online-Käufen mit Bitcoins angeht. Bei diesem Mangel an Regulierung werden bei der Verwendung dieser Währung viele extrem vorsichtig sein. Zugegeben, Bitcoins gelten auch heute noch als eine experimentelle, digitale Zahlungsmethode. Und durch die Tatsache, dass der Gründer neben seinem Pseudonym auch heute noch nicht bekannt ist (der australische Unternehmer Craig Wright behauptet ja, die Währung erfunden zu haben, was aber bisher nicht bestätigt wurde), wird man sich zweimal überlegen, in das Bitcoin-Netzwerk zu investieren. Diese Währung befindet sich noch im Aufbau und entwickelt sich ständig weiter. Es könnten sich später Probleme ergeben, aber die Währung befindet sich in einem ständigen Fluss und wird regelmäßig verbessert. Man könnte damit argumentieren, dass die globale Wirtschaft vor der Finanzkrise von 2008 zuverlässig war. Für den Augenblick gibt es nichts, was dagegen spricht, dass es sich bei Bitcoins um eine zuverlässige Währungsform handelt. Es ist eine Währung, die sich klar im Aufwind befindet.


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