Coach-Suche

So finden Sie den passenden Coach für Ihr Problem

Lassen Sie sich von Ihrem Coach vorher einen Lebenslauf geben. ©hyrons/Depositphotos.com

Der Coach,für den Sie sich entscheiden, sollte vorher gut „überprüft“ werden, bevor Sie bei ihm ein Coaching machen – 10 Tipps.

  1. Der Coach muss thematisch passen: Fragen Sie sich zunächst: Auf welche Art Fragen suche ich eine Antwort? Persönliche? Familiäre? Berufliche? Unternehmerische? Oder gar Sinn-Fragen? Außerdem: Warum finde ich keine Antwort? Hieraus können Sie ableiten, welche Kenntnisse, Erfahrungen „Ihr Coach“ haben sollte.
  2.  Referenzen und Laufbahn prüfen: Coach ist kein geschützter Beruf. Jeder darf sich so nennen. Lassen Sie sich deshalb von den Coaches, die Sie in Betracht ziehen, einen Lebenslauf geben, aus dem hervorgeht, welche Ausbildungen die Person durchlaufen und welche Lebens-/Berufserfahrung sie gesammelt hat.
  3. Verschiedene Angebot einholen: Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese.
  4. Referenzen begutachten: Fragen Sie nach Referenzen. Nennt er Ihnen Referenzen ohne ausdrückliche Erlaubnis seiner Klienten, ist Vorsicht geboten. Dann hält er sich vermutlich auch bei Ihnen nicht an die zugesagte Diskretion.
  5. Einen spezialisierten Coach suchen: Ein guter Coach hilft Ihnen, sich zu entscheiden. Außerdem begleitet er Sie beim Umsetzen der Entscheidung. Deshalb sind gute Coaches spezialisiert – zum Beispiel auf die Beratung bei persönlichen, beruflichen oder unternehmerischen Fragen (selbst wenn sich diese beim Coachen oft nicht sauber trennen lassen). Trotzdem gilt: Ein Coach, der behauptet, er sei bei allen Problemlagen fit, ist nicht versiert.
  6. Auf Transparenz achten: Bestehen Sie auf ein Vorgespräch, bei dem er Ihnen sein Vorgehen erklärt. Seriöse Coachs arbeiten transparent und können Ihnen ihre Arbeitsweise erläutern.
  7. Kompetenz erkunden: Fragen Sie den Coach, was für ihn die Unterschiede zwischen Therapie und Coaching beziehungsweise Beratung/Training und Coaching sind. Ist er Profi, hat er  hierzu eine klare Meinung.
  8. Auf das Bauchgefühl achten: Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl. Wenn Sie beim Vorgespräch das Gefühl haben, „die Chemie stimmt nicht“ oder „der Coach kann mir nicht helfen“, sollten Sie sich einen anderen suchen.
  9. Schriftliche Fixierung: Vereinbaren Sie mit Ihrem Coach schriftlich, wie oft, wie lange und in welchem zeitlichen Abstand Sie sich treffen. Klären Sie mit ihm zudem, inwieweit er Ihnen auch zwischen den Sitzungen als Ansprechpartner zur Verfügung steht.
  10.  Konkrete Zielvereinbarung: Vereinbaren Sie mit ihm auch, bis wann Ihr „Problem“ gelöst sein sollte, denn ein Coaching ist stets zeitlich begrenzt.

Über den Autor Dierk Rommel

Dierk Rommel arbeitet als Business- und Führungskräftecoach vorrangig für Dienstleistungsunternehmen – wie (Markt-)Forschungseinrichtungen, Planungsbüros, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Consulting-Unternehmen. Außerdem unterstützt er als Karriereberater und -coach Fach- und Führungskräfte beim Entwickeln und Realisieren neuer beruflicher Perspektiven. www.dierk-rommel.de

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