Personal

Talentsuche verlagert sich ins Internet

Das ergab eine Studie der Unternehmensberatung Batten & Company zum Thema Employer Brand Management. Die Unternehmensberatung befragte 100 Personalentscheider aus den größten deutschen Unternehmen.

Aus Sicht der Personalverantwortlichen wird sich das Informations- und Orientierungsverhalten der Bewerber in den nächsten drei bis fünf Jahren grundlegend ändern. Die Personalverantwortlichen fühlen sich jedoch nur unzureichend auf die kommenden Veränderungen vorbereitet. Dabei ist der Trend hin zum Internet klar zu erkennen. Der Dialog über Soziale Netzwerke, Internet Communities und Job-Portale löst die bisherige „eingleisige“ Kommunikation ab. Ein Großteil der Befragten hat diese Entwicklung erkannt, jedoch bisher kaum entsprechende Maßnahmen umgesetzt. Hier sieht Batten & Company eine deutliche Erkenntnis-Handlungs-Lücke.

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Auch bei den Kriterien, die potenzielle Bewerber bei der Arbeitgeberwahl ansetzen, sehen die Personalverantwortlichen einen grundlegenden Wandel. Sogenannte „Soft Facts“ wie Nachhaltigkeit, Work-Life-Balance und flexible Arbeitszeitmodelle werden immer wichtiger. Traditionelle „Hard Facts“ wie Arbeitsplatzsicherheit und Entlohnungsmodelle nehmen an Bedeutung ab. Auch hier herrscht großer Handlungsbedarf. Nur rund die Hälfte der Befragten glaubt, dass die Employer Brand ihres Unternehmens den veränderten Anforderungen entspricht.

„Unsere Studie zeigt deutlich: Wer auch in Zukunft qualifizierte Mitarbeiter rekrutieren will, muss sich an das veränderte Suchverhalten der Arbeitnehmer anpassen“, fasst Adel Gelbert, Geschäftsführer und Managing Partner von Batten & Company in München zusammen.


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