Business-Idee

Mit eigener App zum Erfolg – so klappt es

Mit einer App lässt sich gutes Geld verdienen – dennoch: Auch hier schläft die Konkurrenz nicht! Bildrechte: Flickr Facebook Messenger app Kārlis Dambrāns CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Ob Fitness, Lifestyle, Kommunikation oder Mode – immer mehr Menschen nutzen Apps für unterschiedlichste Bereiche und Aufgaben. Allein im vergangenen Jahr wurde für die kleinen digitalen Helfer rund 750 Millionen Dollar ausgegeben – rund 40 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Mit einer eigenen App lässt sich heutzutage durchaus gutes Geld verdienen. Da die Konkurrenz auf dem Markt immer weiter wächst, muss der Entwickler in erster Linie eine überzeugende Idee bieten.

Die überzeugende Idee: WhatsApp und Instagram gibt es schon

Denn genau damit setzt man sein Produkt von der Konkurrenz ab. Man könnte zwar versuchen, ein zweites Instagram oder WhatsApp zu etablieren, doch die Wahrscheinlichkeit, damit zu scheitern, dürfte ziemlich hoch sein. Vielmehr sollte die App solche Bedürfnisse der Konsumenten bedienen, die bisher noch nicht hinreichend befriedigt worden sind – sprich eine Marktlücke füllen, die bis jetzt noch nicht so viele Erfinder zu füllen versucht haben.

Ein gutes Beispiel dafür liefert der Anbieter Zalando, der in der sogenannten Zalando Lounge hochwertige Markenprodukte aus dem Bereich Home, Bekleidung und Accessoires zu deutlich reduzierten Preisen anbietet. Inzwischen ist die entsprechende App sowohl im Google Play Store als auch bei iTunes erhältlich. Stationäre Outlets, für die man nicht selten eine längere Fahrt in Kauf nehmen muss, müssten dank dieser App theoretisch gar nicht mehr angesteuert werden. Man schaut einfach über seine App, welche Angebote verfügbar sind.

Konkurrenz und Zielgruppe – die obligatorische Marktanalyse

Wer auf dem Markt erfolgreich sein will, muss ihn genau kennen. Selbst wenn Sie der Meinung sind, dass Ihre Idee einzigartig ist, sollten Sie im Vorfeld gründlich überprüfen, ob bereits ähnliche Angebote existieren. Es ist nicht komplett ausgeschlossen, ein Spiel nach dem Prinzip von „Clash Royale“ – aktuell eines der beliebtesten Spiele-Apps fürs iPhone – zu entwickeln und damit Erfolg zu haben. Allerdings müsste das eigene Produkt dafür etwas bieten, das das bereits etablierte Spiel übertrumpft – und genau darin besteht die Kunst.

Planbarer ist der Erfolg, wenn die Konkurrenz nicht zu groß oder noch nicht etabliert ist. Wichtig ist allerdings auch, wie groß Ihre Zielgruppe ist. Bei sehr vielen potenziellen Abnehmern lässt sich bereits mit einer Freemium-Version (Download ist kostenlos, Finanzierung erfolgt über Werbung und In-App-Käufe) Geld verdienen. Ist die Zielgruppe eher klein, sollten Sie darüber nachdenken, bereits für die App selbst Geld zu verlangen. Die Finanzierungsfrage sollte im Vorfeld selbstverständlich ebenfalls geklärt werden.

Umsetzung: Jetzt geht die Arbeit erst richtig los

Wer seine App im Alleingang auf den Markt bringen möchte, braucht eine ganze Menge Know-how. Das kann man sich beispielsweise mit der Weiterbildung „App-Entwicklung“ der cimdata-Bildungsakademie aneignen. Der Kurs besteht aus vier aufeinander aufbauenden Modulen mit einer Dauer von jeweils vier Wochen. Leichter ist es natürlich, wenn Sie direkt mit einem Team bestehend aus kompetenten Programmierern, Designern und bestenfalls auch Marketing-Spezialisten starten. Alternativ kann man mit der Programmierung auch eine spezialisierte Firma wie beispielsweise InnoMobile beauftragen.

Um die Vermarktung können und sollten Sie sich aber selbst kümmern – und zwar bereits bevor die App im iTunes App Store oder im Google Play Store erscheint. Verfassen Sie eine Pressemitteilung und schreiben Sie immer persönlich und mit einem konkreten Angebot App-Blogs an, und nutzen Sie unbedingt Ihre sozialen Netzwerke und Werbenetzwerke wie beispielsweise Google AdWords, UnityAds oder HeyZap. Marketingmaßnahmen können zwar viel Zeit und Geld kosten, zahlen sich am Ende aber ganz sicher aus.


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