Marketing & Vertrieb

Marketing-Methoden: Experten erschließen Werbepotential von Pennern

Im wissenschaftlichen Test erwirtschaftete der Obdachlose Ed mit Slogans von Todd Norem an einem Tag 800% mehr Einnahmen. Botschaften wie „Schecks folgender Personen werden hier nicht akzeptiert“ erregen mit Witz und Augenzwinkern stärkeres Aufsehen als viele Mitleid erheischende Gesten.

Brian Evans beschreibt in seinem Daily Conversions-Blog einen ähnlichen Versuch zum „Selbst-Marketing für Obdachlose“. Der Schnorrer Kevin verschenkt kleine Aufmerksamkeiten an Spender und erhöht seinen täglichen Gewinn um 100%. Spenden die Passanten, können sie sich anschließend die Hände desinfizieren. Kevin kokettiert mit dem Vorurteil, der Körperkontakt zu ihm sei unhygienisch – der raue Charme kommt an.

Die Betreiber der Internetseite Rentahomeless.com gehen einen Schritt weiter. Sie greifen das Werbepotential von Schnorrern auf und vermitteln zwischen Auftraggebern und den Obdachlosen, die deren Werbebotschaften singen oder auf T-Shirts tragen. Der Werbeeffekt für den Kunden ist enorm und die wohnungslosen Menschen verdienen durch ihre Arbeit. Die Internetgemeinde streitet ausgiebig über die moralische Integrität des Projektes.


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