E-Business

Bundeskartellamt prüft Klagen gegen Google

Auch sollen der Wirtschaftswoche zufolge mehrere Web-Unternehmen Strafanzeige gegen Google wegen Betrugsverdachts gestellt haben. Dazu zählen demnach Euro-Cities oder die Betreiber von Stadtplandienst.de und superlast-minute.de.

Die Beschwerdeführer kritisieren, Google platziere eigene Angebote wie Google Maps, Google Places oder die Preisvergleichsseite Google Shopping bei Suchanfragen fast immer an oberster Stelle der Trefferliste. Zudem vermuten die Beschwerdeführer, Google bevorzuge Anbieter, die Googles Werbesystem Adsense einsetzen. Google weist sämtliche Vorwürfe zurück: „Wir machen eine Suchmaschine für Nutzer, nicht für Websites“, sagte Googles Leiterin für Wettbewerbsrecht der Wirtschaftswoche. Auch Adsense-Kunden würden nicht bevorzugt.

Darüber hinaus haben Euro-Cities und Hot-Maps Strafanzeige gegen Google gestellt. Laut Wirtschaftswoche haben sie wegen schlechter Suchplatzierung bei Google Werbung geschaltet. Daraufhin habe Google schrittweise die Werbepreise um das bis zu 26fache erhöht. Laut Google handelt es sich dabei um das „Ergebnis eines automatisierten Ablaufs“, die Website-Betreiber sehen darin aber einen gewerbsmäßigen Betrug, versuchten gewerbsmäßigen Betrug und Computerbetrug.

Laut Wirtschaftswoche prüft das Kartellamt derzeit, ob es für das Thema zuständig ist oder ob die Zuständigkeit bei der EU-Kommission liegt.

(BörseGo)


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