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Wie Personaler mit Lücken im Lebenslauf umgehen

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Für Schicksalsschläge wie Arbeitslosigkeit haben Personaler Verständnis, nicht aber für lange Reisen. Foto: ©royalty/Depositphotos.com

Bei längeren Reisen im Lebenslauf stellt dies oft ein Problem dar. Zu diesen Ergebnissen kommt der Jobware Umfrage-Report 2017.

91 Prozent bzw. 90 Prozent der Personaler sehen auch über Krankheit und Elternzeit im Lebenslauf hinweg. Eigentlich sollte dies selbstverständlich sein. Dahingegen hat jeder vierte Personaler kein Verständnis für Arbeitsunterbrechungen wegen längerer Reisen: Nur 76 Prozent der Personaler gewähren Globetrottern eine Chance auf Einstellung.

Noch schlechter sieht es für Bewerber aus, die eine berufliche Lücke mit einer Selbstfindungsphase begründen: Nur 43 Prozent der Personaler würden ein Vorstellungsgespräch – bei Passung – in Betracht ziehen.

Die Gründe für eine Lücke im Lebenslauf sind vielfältig: So benennen 24 Prozent der Angestellten Arbeitslosigkeit als Grund für eine berufliche Unterbrechung. 21 Prozent haben sich beruflich neuorientiert, 17 Prozent waren in Elternzeit und 14 Prozent mussten aufgrund einer Krankheit eine Pause einlegen. Dass Reisen der Karriere schadet, vermuten auch Bewerber: Nur 10 Prozent haben aufgrund von Fernweh eine Pause eingelegt. Auch Selbstfindungsphasen sind mit 10 Prozent eher selten.


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