Marketing & Vertrieb

So machen sich Einzelhändler fit für das Weihnachstgeschäft

Im hektischen Weihnachtsgeschäft verlieren Kunden durch lange Warteschlangen im Geschäft oder komplizierte Check-out-Prozesse im Onlineshop schnell die Lust am Einkaufen. Händler sollten daher frühzeitig ihre Bezahlprozesse überprüfen und optimieren. Frank Peter Schütt, Dirctor Sales der Eschborner Full-Service Payment Provider Concardis, gibt die wichtigsten Payment-Tipps zum Weihnachtsgeschäft.

1. Anschaffung eines NFC-fähigen Terminals

Wenn der Laden brummt, muss es schnell gehen an der Kasse. Und nichts geht schneller als kontaktloses Bezahlen – unter 25 Euro sogar ganz ohne PIN-Eingabe und Unterschrift. Das Beste: Mit einem NFC-fähigen Terminal sind Händler auch gleich für die Akzeptanz von Apple Pay und anderen sogenannte Mobile Wallets, das heißt dem Bezahlen per Smartphone, gerüstet. NFC steht dabei für Near Field Communication, eine Kontaktlos-Übertragungstechnologie, die das Auslesen der Kartendaten per Chip oder Magnetstreifen erspart.

2. Akzeptanz internationaler Zahlmethoden

Jedes Jahr kommen mehr internationale Touristen nach Europa, um Weihnachtsmärkte zu erkunden und ihre Weihnachtseinkäufe zu tätigen. Händler können bei dieser Kundengruppe mit Bezahlkomfort punkten, indem sie die wichtigsten internationalen Kreditkartenmarken akzeptieren. Das Bezahlen per Kreditkarte ist international weitaus selbstverständlicher als in der DACH-Region. Entsprechend erwarten internationale Gäste die gewohnten Bezahlmethoden auch hier nutzen zu können, zum Beispiel UnionPay-Kreditkarten. Für Händler mit vielen Kunden aus Fernost empfiehlt sich zudem, Alipay ins Zahlungsportfolio aufzunehmen – die beliebteste Mobile Payment-Lösung und Lifestyle App aus China. Dazu braucht es oft nicht einmal ein neues Terminal, sondern lediglich ein Software-Update.

3. Einstieg in den E-Commerce

Händler, die noch keine digitalen Vertriebswege nutzen, sollten sich den Einstieg in den E-Commerce spätestens zum Weihnachtsgeschäft überlegen – die Wachstumsraten des Onlinehandels sind enorm. Auch dieses Jahr werden wieder mehr Weihnachtsgeschenke bequem vom heimischen Sofa aus gekauft. Concardis bietet hierfür schnelle und vor allem günstige Lösungen, für die weder ein kompliziertes Online-Shopsystem noch eine eigene Webseite aufgesetzt werden müssen: den Paylink, einen Zahlungslink, der auf eine Online-Bezahlseite verweist, und den One Page Shop, ein schlankes Shopsystem das Payment und Plattform in einem bietet. Mit letzterem lassen sich auch ganz einfach Marketingmassnahmen über die Social Media-Kanäle verwirklichen: Gutscheine und Rabattaktionen können einfach als Link auf allen Social Media-Plattformen geteilt werden.

Der Paylink sowie der One Page Shop sind Bestandteile der neuen Concardis Payengine, einer Komplettlösung für den E-Commerce. Die Payment Plattform bietet unter anderem über eine neue In-App-Payment-Library die nahtlose Integration von Zahlungsoptionen auf mobilen Endgeräten und ermöglicht den Händlern die Echtzeitüberprüfung von Zahlungsströmen im Backend, was die Verwaltung des Payment noch einfacher macht.

Die drei Maßnahmen sind schnell und ohne große Investitionen umzusetzen, tragen aber maßgeblich zu einer verbesserten Customer Journey und damit zu mehr Umsatz bei. Ziel ist es, das Payment für den Endkunden so einfach, sicher und schnell wie möglich zu machen. Und das lohnt sich: Allein in Deutschland wurden im November und Dezember 2016 mehr als 89 Milliarden Euro im Einzelhandel ausgegeben.

 


Über den Autor Frank Peter Schütt

Frank Peter Schütt ist als Director Sales bei dem Eschborner Full-Service Payment Provider Concardis für die Weiterentwicklung strategischer Vertriebspartnerschaften und -kanäle verantwortlich. Er greift dabei auf 18 Jahre Erfahrung im Paymentmarkt zurück. So war er unter anderem Vertriebsleiter bei der Cardtech Card & POS Service GmbH und zwölf Jahre lang in der Geschäftsführung des kaufmännischen Netzbetreibers afc in Siek.  

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