Suchmaschinenoptimierung

Hilfreiche Tipps für die Nutzung von SEO-Tools

catalby

Zur Info: In Deutschland hat die Suchmaschine „Google“ den größten Marktanteil. Im Mai 2017 waren es 87,67% der Desktop-Suche und 97,73% in der Mobilen-Suche.(1) Deshalb sollte die Optimierung für diese Suchmaschine im Vordergrund stehen.©catalby/Depositphotos.com

1. Diese SEO-Tools sollten Sie kennen

Um eine Webseite optimieren zu können, braucht es zunächst möglichst viele Informationen über den Status der Domain. Neben Google Analytics und der Searchconsole ist es meistens sinnvoll weitere Tools zu nutzen. Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Tools, drei davon hier kurz vorgestellt:

Ranking Coach

Ranking Coach ist besonders für kleine Firmen geeignet, die noch nicht viel technisches Know-How haben. Dank gelungener Videoanleitungen ist die Bedienung sehr einfach, Statistiken stellen den Erfolg übersichtlich und einfach verständlich dar. Die Anleitungen sind praxisbezogen. Schritt für Schritt kann die Webseite umfassend optimiert werden. So wird die Webpräsenz im Laufe vieler Wochen immer weiter optimiert, und der Erfolg oder Misserfolg der vorherigen Maßnahmen kann beobachtet werden. Durch dieses Vorgehen werden Kenntnisse und Fähigkeiten in Sachen SEO erworben, die für die Nutzung ausgefeilter Programme mit mehr Funktionen nötig sind. Bericht mit weiteren Informationen

Für wen eignet sich das Tool?

Für Agenturen oder für kleine Unternehmen: Ranking-Coach ist ein für Anfänger geeignetes Tool, für alle, die hauptsächlich ihre eigene Webseite beobachten möchten – das heißt eher für Unternehmen, als für Agenturen geeignet. Zudem gehört es mit dem Startpreis von 9,99 monatlich zu den günstigeren Tools.

Xovi

Die SEO Suite von Xovi ist nicht nur ein SEO-Tool, sondern eine ganze Online Marketing Suite. Trotz der vielen und wirklich guten Funktionen bleibt das Dashboard übersichtlich. Onpage SEO Analyse, Keywords Analyse und Social-Signals Tools sind vorhanden, daneben gibt es einen großen Bereich für Projektmanagement. Wer ein umfassendes Tool für Online Marketing, Projektmanagement und SEO braucht, ist hier gut beraten. Allerdings ist die Bedienung aufgrund der vielen Funktionen sehr viel komplexer als beim Ranking Coach von 1&1, und der Preis ist ebenfalls höher. Bericht mit weiteren Informationen

Für wen eignet sich das Tool?

Für Agenturen oder für kleine Unternehmen: Für die nutzbringende Verwendung von Xovi braucht es etwas mehr Erfahrung, beziehungsweise Einarbeitungszeit. Die Buchung sollte deshalb überdacht werden, kann aber bei einer Planung das Inhouse-SEO auszubauen sinnvoll sein. Das Tool gibt es ab 99,99 Euro monatlich.

Sistrix

Sistrix ist eines der führenden SEO Tools auf dem Markt. Das System besteht aus Modulen, die einzeln gebucht werden können und jeweils ganz bestimmte Funktionen erfüllen. Wer nur SEO braucht, bucht nur das SEO Tool. Wem es nur um Ads geht, der bucht das Ads Modul. Und wer sich um die passenden Links kümmern will, benötigt das Link-Modul. Die Module können miteinander kombiniert werden. Um überhaupt entscheiden zu können, welches Modul benötigt wird, ist allerdings schon etwas Hintergrundwissen nötig. Sistrix ist preislich eher im Bereich mittlerer und größerer Unternehmen angesiedelt. Wer wirklich weiß, was er benötigt, wird mit Sistrix allerdings glücklich. Allein im SEO Modul sind enthalten: Keywords Monitoring, Keywords Recherche, Wettbewerber finden, Sichtbarkeitsindex und Chancen Keywords. Bericht mit weiteren Informationen

Für wen eignet sich das Tool?

Agentur-Tool oder für kleine Unternehmen: Durch die Moduloptionen kann das Angebot auch partiell genutzt werden, dies erleichtert die Einarbeitung. Jedoch sollte bedacht werden, dass die Interpretation der Daten Erfahrung braucht, es sollte daher zumindest einen Mitarbeiter geben, der geschult wird.

2. Vermeiden Sie unnötige Kosten

Google Analytics kann ebenfalls als Analyse Tool genutzt werden. Allerdings bietet es nur für die eigene Domain Informationen, für Daten über die Konkurrenz müssen andere Tools genutzt werden. Für kleine Firmen reichen Tools mit wenigen Funktionen aus. Oft sind die Tools modular aufgebaut. Das bedeutet, Sie müssen für bestimmte Funktionen extra bezahlen. Überlegen Sie sich deshalb gut, welche Funktionen Sie genau benötigen.

Liegt das Kerngeschäft dagegen im Online-Bereich, sind professionelle Tools mit vielen Funktionen besser. Professionelle Tools wie Majestic oder Searchmetrics sind allerdings kostenintensiv und nicht einfach zu bedienen. Zu den Kosten für die Tools kommen deshalb Mitarbeiter/-innen, die geschult werden müssen.

3. Stetiges Monitoring der Domain ist notwendig für die Suchmaschinenoptimierung

Wie anfangs erwähnt, ist Google die in Deutschland am meisten genutzte Suchmaschine. Um dem Nutzer immer bessere Ergebnisse zu bringen, passt der Anbieter seine Suchmaschine und die Bewertungskriterien für Domains – beziehungsweise für die Eingespielten Suchergebnisse – immer weiter an. Dadurch möchte Google verhindern, dass beispielsweise sogenannte Spam-Domains an die Spitze der Suchergebnisse gelangen. Ebenso werden damit illegale Inhalte ausgeschlossen. Wie Google Domains bewertet, ist nicht konkret offengelegt, es gibt jedoch immer wieder Einschätzungen von Fachleuten. Zudem gibt es die Google-Richtlinien, die aufzeigen wie bei der Suchmaschinenoptimierung Googlekonform vorgegangen werden darf.

Um festzustellen, wie die Seite bei Google bewertet wird, können Tools genutzt werden. Dabei ist jedoch mehr nötig als ein kurzer Blick auf die Daten. Vielmehr ist fast tägliches Prüfen der Informationen notwendig. Beispielsweise bietet der Anbieter Sistrix ein tägliches Update der sogenannten „Sichtbarkeit“ an. Weiterhin gibt es in Google Analytics täglich neue Informationen zu Nutzerdaten. Diese stetig im Blick zu haben, auszuwerten und zu interpretieren ist ein wichtiger Teil des SEO.

4. Bleiben Sie Up to date

Sind Grundkenntnisse in SEO erst einmal vorhanden, muss die Webpräsenz aktuell gehalten werden. Beobachtung, Analyse und ständige Anpassung gehören einfach dazu. Wer dann auch noch die neuesten Trends verfolgt, die Blogs der verwendeten Tools im Auge behält und sich ein bisschen Hintergrundwissen anliest, ist eigentlich schon sehr gut dabei. Zusätzlich haben die Anbieter der Tools aber auch immer wieder Webinare im Angebot, die zur Weiterbildung genutzt werden können.

Um auf dem Laufendem zu bleiben, hier noch ein paar Tipps:

(1) Die Deutschen lieben Google, Faz.net

 


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