Personal

Nur 38 Prozent der Deutschen nutzen betriebliche Altersvorsorgung

„Viele Arbeitnehmer wissen nicht einmal, dass sie einen gesetzlichen Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung haben“, sagt Maike Gruhn, Vorsorgeexpertin der Gothaer.

Auffällig ist, dass sich viele Arbeitnehmer erst spät um eine bAV kümmern. So nutzen in der Gruppe der 40- bis 49-Jährigen 52 Prozent aller Befragten diese Vorsorgeform, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es nur 42 Prozent. „Wer am Anfang seines Berufslebens steht, gibt erst einmal Geld für Anschaffungen aus oder finanziert eine Immobilie“, so Gruhn. „Allerdings sollte man den Zinseszinseffekt im Auge behalten und deshalb so früh wie möglich anfangen zu sparen, selbst wenn es sich um kleinere Beträge handelt“, rät die Gothaer-Expertin.

Größere Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern außer Direktversicherungen oft noch andere so genannte Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung wie Pensionskasse, Unterstützungskasse, Pensionsfonds oder Direktzusagen an.

Der Abschluss einer bAV kann auch eine gute Alternative zu einer Gehaltserhöhung sein. Denn beide Seiten sparen Steuern und Sozialabgaben. Zugleich leisten sie einen Beitrag zur Schließung der Rentenlücke.


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