Karriere

Erfolg im Beruf: So bringen Sie Ihre Karriere voran

  1. Eine gute Ausbildung ist eine wichtige Voraussetzung: Natürlich bietet ein Studium mit Abschluss größere Karrierechancen als eins ohne. Nicht bei jedem Studium steht allerdings ein festes Berufsbild dahinter, wie es beispielsweise bei Medizin der Fall ist. Allerdings sind Studiengänge wie BWL, Informatik oder Jura größere Garanten um Erfolg im Beruf zu haben als manch geisteswissenschaftliches Fach.
  2. Eigene Talente erkennen und einbringen: Seien Sie sich Ihrer eigenen Talente und Fähigkeiten bewusst, und setzen Sie sie gewinnbringend ein. Sind Sie beispielsweise eine Führungspersönlichkeit, bewerben Sie sich auf Führungspositionen. Besitzen Sie diese Fähigkeit, können Sie sicher sein, dass diese Sie in Ihrer Karriereplanung nicht im Stich lässt, und Sie darauf bauen können.
  3. Sich nicht unter seinem Wert verkaufen: Nehmen Sie Positionen an, die Ihren Vorstellungen von Job entsprechen. Verzichten Sie auf Jobs, die hierarchisch und qualitativ unterhalb Ihres Niveaus liegen. Auch hier zahlt sich Geduld meistens aus, um nachhaltig Erfolg im Beruf zu haben.
  4. Lebensplanung ist Teil der Karriereplanung: Sie sollten ungefähre Vorstellungen Ihrer Lebensplanung haben und diese in die Karriereplanung mit einfließen lassen. Wollen Sie Familie haben, ist es in Deutschland nicht ganz einfach, diese zum Beispiel als Frau in einer Führungsposition unter einen Hut zu bringen. Überlegen Sie sich vorher, wie Sie die Situation am besten planen können.
  5. Schlüsselqualifikationen spielen eine wichtige Rolle: Schlüsselqualifikationen sind Qualifikationen, mit deren Hilfe man Probleme lösen, sich weitere Aufgaben aneignen und in zwischenmenschlichen Beziehungen anwenden kann. Darunter fallen zum Beispiel die Sozialkompetenz, die für die gesamte soziale Interaktion von Menschen notwendig ist. Die Methodenkompetenz, die darin besteht, die eigene Meinung zu einem Thema zu entwickeln, und diese in eine Diskussion mit einzubringen und die Handlungskompetenz, deren Kennzeichen es ist, in beruflichen Situationen sozial verantwortlich zu agieren. Falls diese noch nicht so gut ausgeprägt sind, feilen Sie an Ihnen. Werden Sie zum Beispiel auf privater Ebene Mitglied in einem Club, oder üben Sie Ihre sozialen Fähigkeiten im Freundes- oder Familienkreis.
  6. Zusatzqualifikationen sollten ein i-Tüppfelchen darstellen: Es ist wichtig, dass Sie sich Zusatzqualifikationen, wie zum Beispiel gezielt heraus gesuchte Computerkurse, aneignen. Seien Sie hierbei allerdings vorsichtig: Das fünfte Seminar zum Thema x, das sie bereits vor zwei Jahren beim gleichen Trainer absolviert haben, nutzt Ihnen beim Bewerben nichts, sondern könnte beim neuen Arbeitgeber eher als blinder Aktivismus in Sachen Fortbildung angesehen werden.
  7. Kontakte knüpfen und diese pflegen: Versuchen Sie in jeder Lebenslage Kontakte zu knüpfen. Jeder Kontakt könnte ein Katalysator für etwas oder jemanden Neues auf Ihrer Karriereleiter sein. Besuchen Sie Messen, Seminare und auch Stammtische von bestimmten für Sie interessanten Firmen. Wenn Sie alleine bei solchen Events sind und niemanden kennen, schauen Sie zunächst, wer mit Ihnen Augenkontakt aufnimmt. Falls Ihnen kein passendes Thema auf die Schnelle einfällt, besinnen Sie sich auf die Zielgruppe bzw. das Hauptthema des Treffens.
  8. Eine schlichte „Corporate Identity“ ist zukunftsträchtiger: Schrille, auffällige Markenzeichen sind heutzutage nur von kurzer Dauer. Egal, ob Sie ein eigenes Geschäft haben oder primär Ihre eigene Person verkaufen wollen, wählen Sie die Kommunikation der schlichten und nicht ganz so auffälligen Töne. Schauen Sie ins Showgeschäft: Schrille, laute „Corporate Identity“ mag vielleicht im ersten Augenblick gut in den Medien ankommen, aber verschwindet auch so schnell wieder, wie sie aufgetaucht ist.
  9. Sich neuen Gegebenheiten anpassen: Flexibilität muss immer mit dabei sein, um Erfolg im Beruf zu haben. Auch wenn Sie konkrete Ziele vor Augen haben, sollten Sie immer flexibel sein: Vielleicht ergibt sich zufällig wieder eine Chance, die Sie in der Karriereleiter plötzlich weiterbringt und mit der Sie nicht gerechnet haben. Verschließen Sie nicht die Augen und seien Sie trotz Karriereplan offen für Neues.
  10. Sich nicht verstellen: Heutzutage kursieren sehr viele Meinungen darüber, wie man sein muss, um erfolgreich zu sein. Man sollte nicht so sehr Ellenbogenmensch sein, aber auch auf keinen Fall das stille Mäuschen in der Ecke, und so weiter. Machen Sie sich über diese Ansichten nicht allzu viel Gedanken. Eine gute Mischung von allem ist bestens und meist liegt man mit dem, wie man ist, bereits gerade richtig.

1Kommentare

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  1. 1 Franz Josef Neffe | 19. Dezember 2010

    Provenc. „carriera“ bedeutet „die Rennbahn“. Ist es meine Aufgabe, irgendeine Rennbahn voranzubringen oder in einer Rennbahn voranzukommen? Als Ich-kann-Schule-Lehrer habe ich etwas Besseres vor. Ich gehe meinen Lebensweg, auf dem bin ich garantiert schon drauf und werde auch garantiert nie herunterkommen. Das Leben hat mich mit genug ICH-KANN begabt, um ihm (und mir und allen) damit immer wieder eine Freude zu machen. Statt es richtig zu machen lasse ich es gut sein.
    Ich grüße freundlich.
    Franz Josef Neffe, DCI