Marketing & Vertrieb

Werbesendungen sind in 2010 sehr erfolgreich

Der soeben erschienene Direct Mail Statusbericht, in dem Nielsen den Werbemarkt für Werbesendungen detailliert beleuchtet, belegt zudem auf Basis der Werbedaten für das erste Halbjahr 2010, dass die Kundenansprache per Werbemailing populärer ist denn je: Rund 38,6 Prozent der Werbungtreibenden in Deutschland bewarben im ersten Halbjahr 2010 ihre Produkte und Dienstleistungen per Direct Mail. Die von Nielsen veröffentlichten Daten im Bereich Direct Mail werden anhand einer repräsentativen Stichprobe von 10.000 privaten Haushalten aus der Gesamtbevölkerung (Direct Mail-Panel; bis Juni 2007 bestehend aus 5.000 Haushalten) ermittelt und auf alle 39,437 Millionen private Haushalte in Deutschland hochgerechnet.

Briefe für Werbezwecke

Die Relevanz des Mediums auf dem deutschen Werbemarkt zeigt sich auch darin, dass Direct Mail aktuell rund 12,8 Prozent am gesamten Bruttowerbedruck ausmacht. Ein höherer Bruttowerbedruck wurde von der Nielsen Werbestatistik in den ersten drei Quartalen 2010 nur für die Fernsehwerbung sowie für die Werbung in Zeitungen registriert. Besonders Versandhändler und Handelsorganisationen setzten in den ersten neun Monaten in der Kundenansprache auf Werbemailings: Rund 986,8 Millionen Euro bzw. 607,6 Millionen Euro wurden von diesen beiden Branchen brutto investiert, gefolgt von der Branche Möbel und Einrichtungen, die mit Werbung per Post einen Bruttowerbedruck im Gegenwert von 150,4 Millionen Euro generierte. Dementsprechend wird auch das Ranking der Top-Werber im Medium Direct Mail von dem Real Warenhaus (68,2 Millionen Euro), Versandhändler Otto (64,6 Millionen Euro) und Discounter Lidl (61,8 Millionen Euro) angeführt. Hinsichtlich der verwendeten Werbesendungstypen setzten die Direct Mail-Werber besonders intensiv Briefe zu Werbezwecken ein (814,0 Millionen Euro), aber auch Prospekte (805,7 Millionen Euro) und Kataloge (650,8 Millionen Euro) landeten in den ersten neun Monaten 2010 in den deutschen Briefkästen.

Dass die Werbung per Post bei ihren Empfängern ankommt, verdeutlichen die ergänzenden Insights aus dem Nielsen Direct Mail Statusbericht für die erste Jahreshälfte anhand von Responsequoten. Demnach wurden im ersten Halbjahr 2010 durchschnittlich 67,6 Prozent aller Werbesendungen gelesen. Fast ein Drittel der Haushalte (32,4 Prozent) fanden die jeweiligen Werbesendungen interessant, rund 8,0 Prozent wollten darauf reagieren und weitere 14,5 Prozent wollten eventuell darauf reagieren


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