Personal

Fachkräftemangel ermöglicht Traumkarrieren für Techniker und Naturwissenschaftler

Aber auch in anderen Bereichen stehen nach Ansicht des Personalexperten gut ausgebildeten Arbeitskräfte jeden Alters schon in wenigen Jahren alle Türen offen. Anhand aktueller Zahlen zur Entwicklung von Erwerbsbevölkerung und der Absolventenzahlen sowie des absehbaren Arbeitskräftebedarfs lässt sich nach Ansicht des Personalberaters feststellen: „Die kommenden Generationen können den Arbeitsmarkt praktisch von Beginn an aufrollen“. Neben einem Einstieg auf hohem Niveau könnten junge Menschen insbesondere in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen auch einen schnellere Aufstieg und die frühzeitige Übernahme von Verantwortungspositionen erwarten. Die junge Generation sei sich über Ihren Marktwert im Klaren, bringe ein deutlich höheres Selbstbewusstsein mit als vorangegangene Jahrgänge und habe zudem ausgesprochen detaillierte Vorstellungen vom Leben jenseits der Arbeit. Dadurch seien Mentalitätskonflikte und kulturelle Veränderungsprozesse abzusehen, auf die Unternehmen vorbereitet sein müssten.

Qualifikations-Sog ist auszumachen

Aber auch für bestehende Arbeitsbeziehungen bewirke derFachkräftemangel einen regelrechten Qualifikations-Sog. Personalexperte Nußbaum beschreibt die Mechanismen so: „Wenn Sie einen guten Ingenieur am Arbeitsmarkt ergattern, müssen Sie sich entscheiden, ob Sie ihn wirklich im technischen Vertrieb einsetzen möchten oder lieber in die Produktentwicklung schicken.“ In der Folge kämen für den Job im technischen Vertrieb auch andere in Frage. Wo es keinen Ingenieur gäbe, müssten Unternehmen beispielsweise auf den Techniker mit Potenzial setzen, der sich zusätzliche Fähigkeiten erworben habe oder erwerben könne. Bei den Unternehmen sei eine verstärkten Hinwendung zu persönlichen Potenzialen und Quereinsteigern zu beobachten. Unternehmen sollten in Zukunft die Weiterbildung selbst in die Hand nehmen.


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