Personal

Frauen sind zu wenig in der Führungsebene vertreten

78 Prozent der befragten Deutschen geben hier an, dass in ihrem Unternehmen weibliches Führungspersonal unterrepräsentiert sei. Nur bei 13 Prozent der Befragten sind beide Geschlechter in der Chefetage ähnlich stark vertreten. In der Überzahl sind weibliche Führungskräfte in deutschen Unternehmen hingegen entsprechend selten. So antworteten lediglich 9 Prozent, dass in ihrem Unternehmen hauptsächlich Frauen den Ton angeben.

Österreich schneidet am besten ab

Der Vergleich mit Österreich und der Schweiz zeigt, dass es nicht nur in deutschen Chefsesseln an Frauen mangelt. Im Ländervergleich kommt Österreich noch am besten weg. Hier geben zwar 67 Prozent der Befragten an, dass die Führungsebene weiblich unterbesetzt sei, während immerhin 21 Prozent ein ausgeglichenes und 12 Prozent ein Verhältnis zugunsten der Frauen feststellen. In der Schweiz sehen 73 Prozent der Umfrageteilnehmer Frauen in Führungspositionen in der Minderheit. 21 Prozent geben an, dass in ihrem Unternehmen Gleichberechtigung herrscht. Bei 6 Prozent der Umfrageteilnehmer aus der Schweiz geben weibliche Führungskräfte den Ton an.

„Die stärkere Einbindung der Frauen in den Arbeitsmarkt sollte angesichts des Fachkräftemangels selbstverständlich sein“, sagt Marcus Riecke, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Arbeitgeber, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen und Frauen in Weiterbildungsangebote für Führungskräfte oder Mentoring-Programme stärker einbinden, können sich im War of Talents, dem Wettbewerb um die besten Köpfe, positiv abheben.“


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