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Frauen beschäftigen sich deutlich intensiver mit der Altersvorsorge als Männer

Seit dem ersten Quartal 2010 stieg der Wert von 62 Prozent auf aktuell 72 Prozent an.
Damit lagen erstmals seit Beginn der Erhebung die weiblichen Befragten deutlich vor den Männern. Das geht aus einer Umfrage von Union Investment zur Altersvorsorge im vierten Quartal 2010 hervor.

Dem Trend entsprechend sinken die Quoten bei der Frage, ob die Befragten einen Riester-Sparplan abgeschlossen haben. Bei den Männern fiel der Wert in den letzten drei Quartalen von 42 Prozent auf aktuell 35 Prozent. Dies stellt den Tiefpunkt der quartalsweisen Erhebung dar. Bei den Frauen hingegen gibt es seit dem ersten Quartal 2009 einen insgesamt positiven Trend. Damals gaben 39 Prozent der weiblichen Interviewten an, einen Riester-Vertrag abgeschlossen zu haben. Aktuell sind es bereits 50 Prozent.

Leichte Verbesserung bei den Geringverdienern

Bei dem Thema private Vorsorge gab es bei den Menschen mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1.300 Euro leichte Verbesserungen. In dieser Gruppe sehen aktuell 66 Prozent (Vorquartal 64 Prozent) die Notwendigkeit, sich mit der Altersvorsorge zu beschäftigen. Mit diesem Thema tatsächlich befasst haben sich 53 Prozent von ihnen, was einer Steigerung von fünf Prozentpunkten gegenüber der vorherigen Befragung und zehn Prozentpunkten gegenüber dem zweiten Quartal 2010 entspricht. Die Frage, ob sie bereits einen Riester-Vertrag abgeschlossen hätten, beantworteten aktuell 29 Prozent der Geringverdiener positiv. Im Vorquartal lag der Wert lediglich bei 21 Prozent. Von allen Befragten gaben im aktuellen Quartal 41 Prozent an, einen Riester-Vertrag abgeschlossen zu haben (Vorquartal 42 Prozent).


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