E-Business

Spendenbereitschaft im Internet wächst

Inzwischen bieten alle größeren Hilfsorganisationen die Möglichkeit, bequem per Internet Geld zu spenden. Auf den Webseiten sind elektronische Spendenformulare hinterlegt, die unterschiedliche Zahlungsweisen ermöglichen. Per Telefon spenden mittlerweile ebenfalls 10 Prozent der Bundesbürger, nachdem es im Vorjahr noch 6 Prozent waren. Damit tätigt jeder fünfte Deutsche (20 Prozent) seine Spenden mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel. Wohltätigkeiten per Telefon sind dabei vor allem bei den Jüngeren beliebt. 15 Prozent der 14- bis 29-Jährigen machen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Die Bereitschaft zu Online-Spenden ist hingegen bei älteren Jahrgängen besonders ausgeprägt. So gaben jeweils 13 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und 50- bis 64-Jährigen auf diese Weise Geld.

Den Ergebnissen zufolge spenden die meisten Menschen direkt in einer Bankfiliale. 62 Prozent der Befragten nutzen diesen traditionellen Weg, indem sie dort eine Überweisung, Lastschrift oder einen Bankeinzug in Auftrag geben. 32 Prozent spenden in bar. Beide Bezahlformen haben sich damit allerdings geringfügig verringert. „Dass die klassischen Zahlungsweisen beim Spenden dennoch vorherrschen, dürfte vor allem an der Altersstruktur der Spender liegen“, erläuterte Scheer.

Insgesamt ist mit dem Ende der Wirtschaftskrise und der konjunkturellen Erholung auch die Spendenbereitschaft der Deutschen gestiegen. So kletterte der Anteil der Spender an der Gesamtbevölkerung von 63 Prozent im Vorjahr auf nun 66 Prozent.


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