Wirtschaft & Politik

Kaufkraft in Deutschland steigt 2011 um 2,6 Prozent

Der Analyse zufolge steige die Gesamtkaufkraft in Deutschland auf 1,61 Billionen Euro, mithin 2,6 Prozent mehr als im Jahr 2010. Durchschnittlich entfallen damit auf jeden Bundesbürger 19.684 Euro, die er nächstes Jahr für Ausgaben zu erwarten hätte.

Für den Anstieg der Kaufkraft habe laut GfK die schnelle Überwindung der Finanzkrise, aber auch die höheren Lohnerwartungen und die Erholung des Arbeitsmarktes beigetragen.

Allerdings könnte der Kaufkraftzuwachs noch durch eine unerwartet höhere Inflationsrate im nächsten Jahr geschmälert werden. Zudem ist im kommenden Jahr in vielen Bereichen mit höheren Beiträgen zu rechnen, wie beispielsweise in der Krankenversicherung. Der Kaufkraftzuwachs bedeutet also nicht automatisch, dass jedem Bundesbürger auch tatsächlich mehr Geld in der Tasche verbleibt, wie die GfK betont.


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