Wirtschaft & Politik

Protektionismus ist 2011 Schlüsselrisikofaktor für Unternehmen

„Falls der globale Wirtschaftskreislauf in der zweiten Jahreshälfte 2011 nach unten weist und zusätzlich das Geld knapp wird, dann könnten wir einen ziemlich steilen Absturz bei exportorientierten Unternehmen und somit an den Börsen erleben. Wir könnten dann erneut eine Rezession haben“, so Nightingale. In vielen Teilen der Welt beginnt man, zur Bekämpfung der Inflation die Liquidität einzuschränken. Das, was die Rally beflügelt hatte, wird wieder abgezogen werden, das Potential für weitere Kurssteigerungen wird damit vermindert werden, so der Finanzexperte.

Er fügte hinzu, dass in der ersten Jahreshälfte das positive Momentum für den Aktienmarkt wahrscheinlich andauern werde, aber im Laufe des weiteren Jahres könnten die Probleme deutlich werden. Eines der Schlüsselrisiken, dem sich die Unternehmen und Investoren im neuen Jahr ausgesetzt sehen, sei Protektionismus. Wenn sich Protektionismus durchsetzt, dann läuft fast alles falsch, so Nighingale. Wenn einige Länder wettbewerbsfähiger sind als andere, dann bestehe die große Versuchung, den Weg des Protektionismus einzuschlagen. Falls sich Protektionismus breit macht, dann werden die besten Volkswirtschaften am meisten leiden. China könnte das Opfer von Protektionsmaßnahmen durch Regierungen in Westeuropa werden.

(BörseGo)


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