E-Business

Jedes zehnte Unternehmen Opfer von Angriff auf die eigene Internetpräsenz

Erstellt hat sie das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr, welche im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Verbundprojekts „Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk“ erhoben wurde.

Die Ergebnisse der Erhebung zeigen, dass die Ursachen für Website-Angriffe überwiegend extern begründet sind. So gaben über 61,1 Prozent der Befragten an, dass externe Faktoren, wie bspw. Sicherheitslücken in der Website-Software, zu dem Angriff auf die Internetpräsenz geführt haben. Besonders alarmierend ist das Ergebnis, dass bei fast einem Drittel (27,8 Prozent) der Angriffe auf die Unternehmens-Website die Ursache für den Angriff nicht abschließend geklärt werden konnte. Insbesondere die Manipulation oder der Diebstahl von Kundendaten birgt bei gezielten kriminellen Angriffen ein hohes Schadenspotenzial. 40,4 Prozent der befragten Unternehmen sehen hier mit Abstand das höchste Risiko.

Nur wenige Unternehmen treffen Vorkehrungen

Trotz des hohen Schadenspotenzials erfasst aber lediglich ein Viertel der befragten Unternehmen alle sicherheitsrelevanten Vorfälle, um aus Fehlhandlungen Konsequenzen ziehen zu können. „Die Ergebnisse der Studie ‘Netz- und Informationssicherheit in Unternehmen 2010′ zeigt deutlich, dass die Aussage, KMU und Handwerk seien für Sicherheitsangriffe uninteressant, nicht gültig ist. Daher sollten Unternehmen jeglicher Größenordnung neben der direkten Absicherung vor äußeren Schadeinflüssen auch die unternehmensinternen Prozesse absichern und Verhaltensweisen etablieren, um sich gegen Sicherheitsvorfälle bestmöglich zu wappnen“, meint Andreas Duscha, Bereichsleiter des ECC Handel.


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