Wirtschaft & Politik

Bei Inflation Europa und USA bessere Anlageziele

Ärmere Länder so wie China und Indien müssen infolge der eskalierenden Preise für Nahrungsmittel und Energie einen höheren Tribut zahlen. Überall auf der Welt und insbesondere in den USA laufen die Geldpressen auf Hochtouren, was zu starken Inflationstendenzen bei Nahrungsmitteln und Energie geführt hat. In einkommensschwachen Ländern wie China, Indien, Vietnam und so weiter machen Energie und Nahrungsmittel einen weitaus größeren Anteil des zur Verfügung stehenden Einkommens als in den USA aus. Dies hat zur Folge, dass diese Länder unter hoher Inflation leiden und die Kaufkraft dieser Menschen vermindert wird. Ich denke, dass die für die Geldpolitik Verantwortlichen in den Schwellenländern die Inflation eindämmen oder laufen lassen müssen, was beides nicht gut für Aktien ist“, so Faber.

Anleger, die sich gegen den steigenden Inflationsdruck absichern wollen, sollten Öl kaufen, was unabhängig von der der Entwicklung der Weltwirtschaft steigen wird. Der Ölpreis ist in den letzten zwei Monaten stark angestiegen, seit dem 23. November legte der Preis für ein Barrel Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) um 14 Prozent zu. Auch andere Rohstoffe, insbesondere Getreide, verzeichneten deutliche Preisanstiege. „Falls sich die Wirtschaft erholt, dann wird der Ölpreis steigen. Falls die hohe Inflation zu einem globalen Konflikt führt, dann wird dies Störungen bei der Versorgung nach sich ziehen, was wiederum höhere Ölpreise zur Folge hat. Egal ob man sehr bullisch oder bärisch gestimmt ist, man sollte einige Öl-und Energieaktien besitzen, so Faber.

(BörseGo)


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