E-Business

Tablet PCs immer mehr im Kommen

Auf den Folgeplätzen der interessantesten Anwendungen auf den berührungsempfindlichen Multitouch-Tablets stehen mit 45 Prozent das Lesen von Tageszeitungen und das Schauen ganzer Filme mit 44 Prozent. TV-Sendungen sehen (34 Prozent), Radio hören (34 Prozent) und Bücher lesen (32 Prozent) folgen auf der Favoritenliste der 14- bis 49-jährigen Befragten, die TNS Emnid für den Vermarkter IP Deutschland und die Fachzeitschrift W&V im Rahmen des Digitalbarometers befragt hat. Zum Themenfeld „Tablet PCs“ befragten die Medienforscher aus Bielefeld insgesamt 1.000 Erwachsene im Alter zwischen 14 und 49 Jahren im Zeitraum vom 23. bis 26. November 2010 telefonisch.

Interessant der Geschlechtervergleich: Frauen sind deutlich mehr an Applikationen für persönliche Zwecke interessiert als Männer. Eigene Fotos auf dem Tablet PC wollen Frauen zu 67 Prozent, Männer dagegen nur zu 55 Prozent verwalten. Auch die Adressbuchpflege wollen Frauen deutlich mehr auf den Tablets erledigen als Männer (61 vs. 44%). Die Nutzung der Kalenderfunktion überwiegt ebenso beim weiblichen Geschlecht (58 vs. 41%) wie die Nutzung des Tablet PC für Navigation (59 vs. 50%) und soziale Netzwerke (46 vs. 37%). Beim Thema Gaming nähern sich Prozentzahlen dann wieder an: Spiele spielen wollen Männer zu 34 Prozent und Frauen zu 32 Prozent.

Wunsch nach Tablet PC bei steigendem Einkommen

Besitzen gegenwärtig immerhin bereits drei Prozent der Deutschen einen Tablet PC, so wächst die Kaufbereitschaft für den flachen Touchpad PC mit steigendem Haushaltsnettoeinkommen. Mit 47 Prozent ist die Kaufbereitschaft in Haushalten mit einem Nettoeinkommen zwischen 2.000 und 3.000 Euro am größten. Gefragt nach der konkreten Kaufabsicht, bestätigen acht Prozent der Befragten, dass sie einen Tablet PC kaufen werden. Für 32 Prozent ist es zumindest vorstellbar, das flache und leichte Hightech-Endgerät zu erwerben. Männer sind dabei die Anschaffungsfreudigeren. Neun Prozent möchten bestimmt einen Tablet PC erwerben und für 33 Prozent ist das „Ja“ nur durch ein „Vielleicht“ eingeschränkt. Die Kaufbereitschaft ist bei den Jungen zwischen 14 und 29 Jahren und Älteren zwischen 30 und 49 Jahren vergleichbar. 60 Prozent lehnen die neuen Geräte eher ab – vor allem, weil sie keinen persönlichen Mehrwert in der neuen Geräteklasse sehen.


0Kommentare

Es wurde bisher noch kein Kommentar verfasst. Starten Sie die Diskussion!