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Internet hilft beim Benzinkosten sparen

Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbandes BITKOM. Mit Einsparungen von bis zu zehn Cent pro Liter haben viele Autofahrer das Einsparpotenzial via Internet offenbar noch nicht erkannt. 58 Prozent der Autofahrer vergleichen die Preise lieber vor Ort. Dabei unterscheiden sich die Preise an nahe beieinander gelegenen Tankstellen selten um mehr als einen Cent. Autofahrer müssten längst nicht mehr von einer Tankstelle zur nächsten fahren, sondern können sich auf Internetseiten, wie zum Beispiel www.clever-tanken.de Tankstellen mit den niedrigsten Preisen für den benötigten Kraftstoff anzeigen lassen. Zudem bieten viele Portale auch entsprechende Apps, um bequem von unterwegs mit dem Smartphone die Kraftstoffpreise vergleichen und dann gezielt eine günstige Tankstelle auswählen zu können.

Benzinkosten mit Mitfahrern teilen

Die Kraftstoffkosten lassen sich auch dadurch senken, dass man Mitfahrer an der Finanzierung beteiligt. 8 Prozent der Autofahrer suchen bereits über das Internet für längere Strecken Mitreisende – vor allem junge und ledige Menschen. So liegt der Anteil der Personen, die online nach Mitfahrern Ausschau halten, bei den 18- bis 29-Jährigen bei 20 Prozent, bei ledigen Personen bei 17 Prozent. Internetportale wie www.mitfahrzentrale.de oder www.mitfahrgelegenheit.de bieten gute Möglichkeiten, Menschen mit dem gleichen Reiseziel zu finden. Viele Autofahrer sind offenbar bereit, angesichts der hohen Preise zumindest teilweise auf ihren Wagen zu verzichten. 49 Prozent der Autofahrer gaben bei der Befragung an, ihren Kraftstoffverbrauch zu reduzieren, indem sie weniger fahren. Rund ein Drittel (31 Prozent) wollte auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Die Bildung von Fahrgemeinschaften strebten 11 Prozent an.

Die Kraftstoffpreise in Deutschland haben jüngst mit rund 1,50 Euro für einen Liter Super den höchsten Stand seit Sommer 2008 erreicht. Das Bundeskartellamt untersucht derzeit, ob es Preisabsprachen zwischen den Mineralölkonzernen gibt und wird voraussichtlich im März erste Ergebnisse präsentieren. Experten machen den hohen Rohölpreis und die Euroschwäche für die hohen Kraftstoffpreise verantwortlich.


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