E-Business

Europaweit im Mittelfeld: 27 Millionen Bundesbürger nutzen Online-Banking

2003 waren es erst 21 Prozent. „Mittelfristig wird sich Online-Banking in der ganzen Bevölkerung durchsetzen. Das zeigen auch die Daten aus anderen Ländern“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank gibt es in Deutschland derzeit 40 Millionen online geführte Konten bei einer Gesamtzahl von 93 Millionen Girokonten. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland nur im Mittelfeld. Spitzenreiter beim Online-Banking ist Norwegen mit 83 Prozent derBevölkerung. An zweiter Stelle liegen die Niederlande mit 77 Prozent, gefolgt von Finnland und Schweden mit jeweils mehr als zwei Dritteln. Innerhalb der 27 EU Länder nutzen durchschnittlich 36 Prozent Online-Banking.

Immer mehr Frauen machen Online-Banking

Der Graben zwischen den Geschlechtern schließt sich allmählich: Zwar ist Online-Banking bei deutschen Männern mit 47 Prozent noch weiter verbreitet als bei Frauen (39 Prozent). Aber im Vergleich zu 2009 legte die Zahl weiblicher Nutzer um drei Prozentpunkte zu, die der männlichen nur um einen Prozentpunkt. Bezogen auf das Alter sind die 25- bis 34-Jährigen mit zwei Dritteln mit Abstand eifrigsten Online-Banker. 16- bis 24-Jährige, ansonsten digitale Pioniere, sind mit 38 Prozent nur unterdurchschnittlich vertreten. Auch Bildung spielt eine wichtige Rolle dabei, ob jemand seine Bankgeschäfte im Internet erledigt. 60 Prozent aller Personen mit Abitur nutzen Online-Banking, gegenüber 23 Prozent mit einem niedrigeren formalen Bildungsabschluss.


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