Unternehmensführung

Fusion zwischen VW und Porsche in Gefahr

Es komme zu „wesentlichen Verzögerungen des Verschmelzungsprozesses gegenüber dem Zeitplan der Grundlagenvereinbarung“ und nach Einschäztung des Porsche-Vorstands sinke „die Wahrscheinlichkeit eines Gelingens der Verschmelzung insgesamt“, hieß es in der Pressemitteilung. Mit einem Ende der Ermittlungsverfahren sei frühestens 2012 zu rechnen, hieß es weiter. Dennoch gebe man die Hoffnung nicht auf, 2011 die Fusion vielleicht doch noch durchzuführen.

Zwischen VW und Porsche herrscht bereits seit September 2007 ein Übernahmekampf. Dabei sah es einige Zeit so aus, als könnte der viel kleinere Partner Porsche den Großkonzern VW übernehmen. Der damalige Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking sowie sein Finanzvorstand Holger P. Härter erlangten durch eine waghalsige Finanzkonstruktion im Jahr 2008 Zugriff auf gut 74 Prozent der VW-Aktien. Der Kurs der VW-Aktie spielte verrückt. Doch mit der im September 2008 hereinbrechenden Finanzkrise, brach das Konstrukt in sich zusammen. Wiedeking und Härter mussten gehen. VW sicherte sich daraufhin 49,9 Prozent an Porsche.

(BörseGo)


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