Personal

Schulen haben deutlichen Nachholbedarf bei digitalen Medien

Trotz dieser Situation sind die befragten Lehrkräfte zum Großteil mit der Ausstattung an digitalen Medien an ihren Schulen zufrieden, bemängeln aber gleichzeitig fehlende Konzepte, die geringe Zahl an Weiterbildungen sowie nicht schulgerechte Soft- und Hardware, um die digitalen Medien nachhaltig in den Unterricht zu integrieren. Dies sind die zentralen Ergebnisse der Bildungsstudie „Digitale Medien in der Schule“ der Initiative D21, die durch den Cornelsen Verlag sowie Texas Instruments unterstützt wurde und für die TNS Infratest über 300 Lehrkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet befragte, die Mathematik oder ein naturwissenschaftliches Fach unterrichten.

Die Ergebnisse sind beunruhigend, denn sie zeigen, dass selbst die als medienaffin geltenden MINT-Lehrkräfte (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) kaum die Möglichkeiten der digitalen Medien im Unterricht nutzen. Martin Hüppe, Geschäftsführer beim Cornelsen Verlag und Gesamtvorstandsmitglied der Initiative D21, kommentiert die Situation so: „Ohne digitale Unterrichtskonzepte bieten wir Schülerinnen und Schülern kein Fundament, um sie effektiv auf die Arbeitswelt vorzubereiten. Sollten wir uns in den nächsten Jahren nicht ernsthaft der Herausforderung annehmen, wie Hard- und Software für Schule und Unterricht optimiert werden, verbauen wir vielen Schulabsolventen einen erfolgreichen Start in ihre Zukunft.“


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