Personal

Was tun bei Arbeitslosigkeit?

  1. Oft ist Arbeitslosigkeit verbunden mit einer Sinnkrise: Wenn man bei vielen Menschen genau hinschaut, ist eine Arbeitslosigkeit oft verbunden mit einer Sinnkrise. Dahinter verbirgt sich die Frage: Welchen Job und welche Position möchte ich generell inne haben? So mancher Geisteswissenschaftler denkt sich, vielleicht hätte er lieber BWL studiert, dann hätte er jetzt vielleicht einen sicheren Job. Oder eventuell Medizin – dann würde man jetzt nicht diese Probleme haben. Probieren Sie es aus: Machen Sie eine Fortbildung – oft gibt es diese vom Arbeitsamt – und schauen Sie, ob Ihre Stärken tatsächlich im BWL-Bereich liegen. Zu welcher Erkenntnis Sie auch immer kommen werden – ob Sie jetzt noch wirklich ein BWL-Studium dranhängen oder nie mehr mit Zahlen jonglieren wollen – es ist für Sie die richtige Erkenntnis.
  2. Ein strukturierter Alltag bei Arbeitslosigkeit ist sinnvoll: Wichtig ist während der Arbeitslosigkeit einen strukturierten Alltag zu haben. Teil dieses Alltages ist nach passenden Stellen zu recherchieren und Bewerbungen zu verfassen. Nehmen Sie sich jeden Tag ein paar Stunden Zeit, um dieser Tätigkeit nachzugehen. Seien Sie sich darüber bewusst: Das gehört jetzt zu Ihrem Alltag dazu.
  3. Eine sinnvolle Zusatzbeschäftigung bei Arbeitslosigkeit ist wichtig: Darunter fällt beispielsweise eine ehrenamtliche Tätigkeit, der Sie einige Male in der Woche nachgehen. Wählen Sie auch hier eine Beschäftigung aus, die zu Ihren Herzenswünschen zählt. Beispielsweise eine Aushilfstätigkeit in einem Altenheim. Eventuell merken Sie hierbei, dass darin Ihre wahre Besinnung liegt.
  4. Initiativbewerbungen spielen eine wichtige Rolle: Halten Sie die Augen offen nach Unternehmen, bei denen Sie sich initiativ bewerben möchten. Gehen Sie hierbei ungewöhnliche Wege, in dem Sie beispielsweise persönlich bei Ihrem favorisierten Unternehmen vorbeigehen und dort mit dem Geschäftsführer sprechen.
  5. Routine beim Durchforsten von Jobbörsen und Zeitungen entwickeln: Entwickeln Sie eine gewisse Routine, in dem Sie beispielsweise zweimal pro Tag auf Jobbörsen Ihrer Wahl gehen und jeden Samstagvormittag immer die Tageszeitung mit den Stellenanzeigen kaufen.
  6. Gedankenkontrolle bei Arbeitslosigkeit ist wesentlich: Fallen Sie nicht während der Arbeitslosgkeit in eine zu düstere Gedankenwelt, frei nach dem Motto: Warum trifft mich ausgerechnet die Arbeitslosigkeit? Ich bin ein armes Würstchen! Positiv denken und positiv fühlen ist sehr wichtig.
  7. Mit Freunden und Bekannten über Arbeitslosigkeit sprechen: Viele Jobs werden unter der Hand vergeben. Schämen Sie sich nicht, über Ihren Status zu sprechen, denn: Arbeitslosigkeit ist heutzutage keine Schande mehr. Sie werden sehen, viele Ihrer Mitmenschen waren bereits auch schon mal arbeitslos und können wertvolle Tipps geben oder Sie weiterempfehlen.
  8. Nicht päpstlicher als der Papst bei Arbeitslosigkeit werden: Es gibt Leute, die genießen es, arbeitslos zu sein, weil sie nun endlich mal wieder Zeit für sich haben. Spontan einen Tag in der Woche einlegen, an dem man einen ungeplanten Ausflug macht – ein Ding der Unmöglichkeit im Arbeitsleben – sollten Sie sich ab und zu gönnen.

1Kommentare

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  1. 1 Frank Maibaum | 15. Oktober 2016

    Die Einsamkeit bei Langzeitarbeitslosigkeit gibt

    nicht mehr so viel Kraft als dass man noch geldlos

    seine Arbeitskraft hergeben könnte.

    Einkommensschwache, welche bei Einstellungsteste

    versagen, bleiben dann meist arbeitslos.

    Der Haushalt wird irgendwann auch nachlässiger

    verwaltet.

    Man erhält auch nur begrenzte Hilfe durch

    Freunde.

    Ich überlebe mit dem Lesen von Büchern

    und Filmeschauen.

    Einmal im Monat kann ich mit 20 Euro

    ausgehen.

    Hartz 4 sollte gleich um 1oo Euro erhöht werden,

    um das Leben lebenswerter gestalten zu können.

    Frank aus Köln