E-Business

E-Books noch kein Massenmarkt

Laut Berechnungen der GfK Panel Services lag der Anteil von E-Books am gesamten deutschen Buchumsatz im Jahr 2010 bei nur 0,5 Prozent und erreichte ein Volumen von 21 Millionen Euro. Bisher bieten erst 35 Prozent der deutschen Verlage E-Books an, viele wollen allerdings in Kürze folgen.

Das Internet ist ein wichtiger Vertriebskanal für Medienprodukte wie Bücher, Musik, Filme, Software und Games. Im Jahr 2010 wurden in Deutschland rund ein Viertel der Gesamtumsätze dieser Warenbereiche über Online-Shops erwirtschaftet. Heute bestellt und im Idealfall morgen per Post geliefert. Dieses Vertriebsmodell erfreut sich bei den Verbrauchern bereits seit Jahren steigender Beliebtheit und führt zu Einbußen beim stationären Handel. Neben der Bestellung physischer Produkte wie Musik-CDs oder gedruckter Bücher können die Inhalte aber auch direkt als Download-Datei aus dem Internet bezogen werden.

Nach Jahren der Stagnation nimmt der Download-Markt auch in Deutschland langsam an Fahrt auf. Laut Berechnungen der GfK Panel Services wurden im Jahr 2010 bereits 5 Prozent der Gesamtumsätze mit Medienprodukten über die Download-Variante erzielt. Insgesamt 417 Millionen Euro setzte die Branche mit den Downloads von Musik, Hörbüchern, Software, Games, Videos oder E-Books um, und damit 54 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Auch die Zahl der verkauften Dateien legte um 42 Prozent auf 98 Millionen Stück deutlich zu. Auf E-Books entfiel im gesamten Download-Markt allerdings nur ein Umsatzanteil von 5 Prozent.


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