Wirtschaft & Politik

Japan: Keine Auslieferung von Gemüse aus Fukushima

Betroffen sind elf Gemüsearten, bei denen eine deutlich erhöhte Radioaktivität ermittelt wurde. In die Gruppe fallen Spinat, Kohl, Broccoli und das japanische Blattgemüse Komatsuna. In dem Blattgemüse wurden erhöhte Grenzwerte bei Cäsium und Jod entdeckt. Der Wert bei Cäsium überschritt die Grenznorm um das 164-fache und der Wert von Jod um das 7-fache. Die Regierung wies darauf hin, dass die aktuellen Werte die Gesundheit des Menschen noch nicht gefährden würden. Jedoch steigen die Werte weiter an und würden dann höchstwahrscheinlich ein schädliches Niveau erreichen.

(BörseGo)


1Kommentare

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  1. 1 Peter Klaus Affolter | 2. April 2011

    Peter Klaus Affolter,
    Grossaffoltern

    Radioaktives Wasser und Gemüse

    (bis zum 11.März 2011 wurde ich noch mit „grasgrüner Seeländer Schildbürger und Mühleberg-RISS-Schtürmi“ beehrt)

    Ich kenne die Gegend um Fukushima, Japan ist für mich gar nicht so weit weg, da ich oft in der Region nördlich von Tokyo tätig gewesen bin – und jetzt muss ich immer an die Menschen denken, die ihre Angehörigen durch den Tsunami verloren haben, an jene, deren Häuser und Wohnungen kaputt oder wegen gesundheitsschädigender Radioaktivität nicht mehr bewohnbar sind, auch an all die betroffenen Betriebe, an die Gemüseproduzenten und, und..

    Ganz sicheres FAKTUM ist: auch in der Schweiz würde keine Versicherung unsere Gärten, Häuser, Aarberg, die Seeländer- Gemüsefelder, die drei Seen, Biel, Solothurn,Aarau….den Rhein… gegen kapitale, ireversible Nuklearschäden versichern !

    Frau BR Doris Leuthard hat mir geschrieben, danke: sie will sich nur noch an „faktenbasierten“ Argumenten orientieren.

    MEMO: Der Radioaktivität sind nuklearpolitische Glaubensbekenntnisse, Ideologien und Polemiken irgendwelcher Herkunft auch in tausend Jahren völlig egal.