Wirtschaft & Politik

Spendenaufkommen legt 2010 deutlich zu

Das private Spendenaufkommen der Deutschen entwickelte sich vor allem in der ersten Jahreshälfte 2010 mit einer Steigerungsrate von 19 Prozent deutlich positiv. Speziell das Erdbeben in Haiti sorgte im Januar 2010 für einen Schub an Geldzuwendungen. Im zweiten Halbjahr fiel die Steigerung mit nur knapp 2 Prozent moderat aus, trotz der hohen Spendenbereitschaft für die Opfer der Überschwemmungskatastrophe in Pakistan. Im Vorjahr war in diesem Zeitraum angesichts der Naturkatastrophen in Südostasien, wie der schwere Wirbelsturm auf den Philippinen und das Erdbeben auf Sumatra, allerdings ein hohes Maß an privaten Zuwendungen eingegangen. Insgesamt stieg das Spendenaufkommen für Hilfsorganisationen, gemeinnützige Organisationen und Kirchen im Jahr 2010 um 185 Millionen Euro. Speziell die Not- und Katastrophenhilfe konnte deutlich mehr Geldmittel verbuchen. Im letzten Jahr leisteten 21 Prozent der Deutschen im Alter von über zehn Jahren mindestens einmal eine Geldspende, durchschnittlich in Höhe von knapp 28 Euro. Die Spenderquote stieg somit um einen Prozentpunkt und auch die durchschnittliche Spendenhöhe legte um knapp einen Euro zu. Insgesamt spendeten 13,4 Millionen Personen.


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