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Mittelstand hinkt bei IT-Konsolidierung hinterher

Obwohl das Bewusstsein für IT-Konsolidierung schon vorhanden ist, gehen die Hälfte der Befragten (50 Prozent) davon aus, dass bisher nur große Konzerne die Realisierung vorangetrieben haben. Für weitere 24 Prozent steckt die IT-Konsolidierung in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Immerhin sechs Prozent der Betriebe sind der Meinung, dass es generell noch an der strategischen und praktischen Umsetzung hapert. Lediglich 20 Prozent gehen bisher davon aus, dass sowohl große Konzerne als auch mittelständische Unternehmen bei der IT-Konsolidierung schon sehr gut aufgestellt sind.

„Betriebliche Veränderungen wie bspw. die Optimierung von Geschäftsprozessen, neue Geschäftsfelder oder organisatorische Umstrukturierungen setzen auch in mittelständischen Unternehmen den Einsatz moderner IT-Infrastrukturen voraus“, betont Uwe Kramer, Vorsitzender des Deutschen Forums für Hochverfügbarkeit und im normalen Leben Geschäftsführer des Kölner Systemintegrators Kramer & Crew. „Viele Betriebe setzen auch in heutiger Zeit primär auf die Technologie und vernachlässigen die Strategie.“ Diese führe in erster Linie zu zusätzlichen Kosten und nicht zu den erhofften, spürbaren Effizienzsteigerungen.

Dass in vielen mittelständischen Unternehmen eine ganzheitliche IT-Konsolidierung nach wie vor nur einen geringen Stellenwert hat, belegt auch die vorliegende Studie: Eine Mehrheit von 62 Prozent der Befragten sieht das Thema als nachrangig an. Für 34 Prozent der Mittelständler rangiert die IT-Konsolidierung im Mittelfeld. Andere Aspekte beschäftigen die Betriebe derzeit mehr. 15 Prozent sehen den Stellenwert als gering an, bei weiteren 13 Prozent spielt das Thema gar keine Rolle. Nur bei elf Prozent der Befragten hat die IT-Konsolidierung höchste Priorität. Weitere 27 Prozent sehen den Stellenwert des Themas im Unternehmen immerhin noch als „hoch“ an.


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