Wirtschaft & Politik

100.000 Fachkräfte-Zuwanderer aus Osteuropa in Deutschland erwartet

Ungefähr die Hälfte davon werde aus Polen stammen, fügte der Kommissar hinzu. Der Zuzug werde helfen, den Arbeitskräftemangel in der Industrie und im Dienstleistungssektor mittelfristig zu bekämpfen. Zudem würden Schwarzarbeit und Scheinselbständigkeit zurückgehen. „Dies alles wird zu mehr Wohlstand und einem zusätzlichen Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent im Jahr in Deutschland führen“, so Andor gegenüber Welt Online.

Deutschland hatte beim EU-Beitritt der Länder Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland und Litauen von dem Recht Gebrauch gemacht, seinen Arbeitsmarkt erst sieben Jahre später für diese Länder zu öffnen. Andere EU-Länder wie etwa Großbritannien, die Niederlande, Schweden oder Spanien lassen dies schon seit 2004 zu. Für Bulgarien und Rumänien gilt die deutsche Arbeitsmarktöffnung erst ab 2013, da die beiden Staaten erst 2007 zur EU beigetreten sind. Bürger der EU haben ein Recht auf Arbeitnehmerfreizügigkeit. Das heißt, sie dürfen überall in der EU arbeiten.

(BörseGo)


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